Voice-Suchanfragen

Respeak-Funktion verbessert Google-Sprachsuche
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Mit Dialekten, Umgangssprache und Abkürzungen tun sich Sprachassistenten noch immer schwer – doch vielleicht nicht mehr allzu lange. Google testet eine Funktion, über die sich das eigene Sprachverhalten für Suchanfragen anpassen lässt. Damit lernt Google stetig hinzu.

Google testet offenbar gerade über Android eine neue Funktion des Sprachassistenen, die verbesserte Ergebnisse bei Suchanfragen liefern soll. Laut Android Police steht nun eine „Respeak“-Funktion zur Verfügung, über die sich eingespochene Suchanfragen präzisieren lassen. Hat Google die Suchanfrage etwa nicht richtig verstanden, wegen eines Dialekts oder einer Abkürzung, so kann eines der Wörter aus der Suchalternative ausgewählt und erneut eingesprochen werden. Das angepasste Wort wird dann zukünftig immer von Google verstanden. User können damit häufig genutzte Wörter und Suchanfragen, die Google nicht sogleich erfasst und umständlich wiederholt werden müssen, auf das eigene Sprechverhalten anpassen. Das erleichtert auf Dauer die eigene Bedienungsfreundlichkeit und verbessert den Sprachassistenten insgesamt, da Google die Daten abgleicht.

Verbesserter Algorithmus für gesprochene Suchanfragen

Bereits letzte Woche wurde von Google ein neuer Algorithmus vorgestellt, der unter anderem den Sprachassistenten verbessern soll. Während einzelne Worte und einfache Satzstrukturen schon jetzt von Sprachassistenten wie Siri, Cortana und Google Now verstanden werden, dürften in Zukunft auch komplexere Bedeutungszusammenhänge besser nachvollzogen werden können. Mit einem Abgleich über Wikipedia-Einträge kann dieser neue Algorithmus besser nachvollziehen, nach welchem Inhalt der Nutzer genau sucht. Die iOS-Version der Google-Sprachsuche hat, wie auf der Google-Seite vermerkt, nur ein eingeschränktes Funktions-Portfolio. Das könnte auch damit zusammenhängen, dass sich Google für die Nutzung des Assistenten einige Geräte- und Datenzugriffe herausnimmt. Apple neuer Vorstoß zum Datenschutz seiner Geräte könnte mit Googles Unternehmenspolitik im Konflikt stehen.

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