Förderprogramm des BMWI

„Smart Service Welt“ – das sind die Gewinner
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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat 16 Projekte zur Förderung im Technologieprogramm „Smart Service Welt – Internetbasierte Dienste für die Wirtschaft“ ausgewählt. Daran beteiligt sind Unternehmen unterschiedlichster Branchen sowie zahlreiche Forschungsinstitute.

Für die Projektförderung werden rund 50 Mio. Euro aus dem Bundeshaushalt und eine Begleitforschung zur Verfügung gestellt. Durch Eigenmittel der Projektpartner erreicht das Programm insgesamt ein Volumen von rund 90 Mio. Euro. Das Thema „Smart Services“ ist Teil der „Digitalen Agenda“ und der“Hightech-Strategie“ der Bundesregierung. Das dem Technologieprogramm „Smart Service Welt“ zugrunde liegende Konzept basiert auf Ergebnissen des von der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) koordinierten Zukunftsprojekts „Internetbasierte Dienste für die Wirtschaft“.

„Mit dem Technologieprogramm Smart Service Welt unterstützen wir die Wirtschaft darin, sich für die Zukunft richtig aufzustellen. Die digitale Revolution verlagert Wertschöpfung in rasantem Tempo von den Waren hin zu Service-Plattformen. Daher können internationale Internetakteure auch zunehmend in die klassischen Märkte eindringen. Wenn die deutsche Wirtschaft ihre hochwertigen Produkte durch Smart Services ergänzt, können wir hier gegensteuern und die klassischen Stärken des Standorts Deutschland mit neuen Dienstleistungen so kombinieren, dass wir den ‚Kontrollpunkt‘ zum Kunden in der Hand behalten.“ sagte Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie anlässlich der Preisverleihung.

Folgende Projektvorschläge wurden für die Förderung im Rahmen von „Smart Service Welt“ ausgewählt (Konsortialführer in Klammern):

Smart Services für ein gutes Leben

  • GUIDED AL – Guided Autonomic Locations (Scheer Management GmbH)
  • KOMMUNAL 4.0 – Customized Services für die Wasserwirtschaft (HST Systemtechnik GmbH & Co. KG)
  • MACSS – Medical Allround-Care Service Solutions (Charité – Universitätsmedizin Berlin)
  • Querschnittstechnologien für Smarte Services:
  • ENTOURAGE- Smart Assistance – Enabling Trusted Ubiquitous Assistance(ENX Association)
  • Orchestra- SmartOrchestra(stoneOne AG)

Smart Services für die Mobilität

  • CAR-BITS-Datenschutzkonforme, bereichsverbindende Data Services durch technisch abgesicherte Zweckbindung am Beispiel von Daten aus Automobilen  (Uniscon GmbH)
  • GEISER- Von Sensordaten zu internetbasierten Geo-Services (USU Software AG)
  • PASS – Platform for Automotive Apps Guaranteeing Security and Safety(TWT GmbH Science und Innovation)
  • SmartProbe- Kooperative cloudbasierte Straßenzustandserfassung (Robert Bosch GmbH)

Smart Services für die Produktion

  • Across- Instrumentarium zur Implementierung von Augmented-Reality-basierten Produkt-Service-Systemen (Fraunhofer Entwurfstechnik Mechatronik, Fraunhofer IPT)
  • Glass@Service- Interaktive personalisierte Visualisierung in Industrieprozessen, am Beispiel der Digitalen Fabrik in der Elektronik-Fertigung (Siemens Aktiengesellschaft)
  • OpenServ4P- Offene, intelligente Services für die Produktion (SALT Solutions GmbH)
  • Pro- Service Plattform für die intelligente Anlagenoptimierung in der Produktion (TWT GmbH Science & Innovation)
  • SERVICEFACTORY- smarte Dienste und Geschäftsmodelle (adidas AG)
  • SmarF- Smart Farming Welt(Logic Way GmbH)
  • STEP- Smart Service-Techniker Einsatzplanung (USU Software AG)

Aufmacherbild: Neural network created by pins and threads via Shutterstock / Urheberrecht: pogonici

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