Trace-basiertes Debugging von Multi-Core-Systemen

Neue Ansätze für Tracing
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Multi-Core-Prozessoren bieten zwar eine hohe Rechenleistung; allerdings erhöhen sie das Potenzial für Fehler bei der Softwareentwicklung. Viele dieser Fehler sind nur schwer reproduzierbar und gängige Debugging-Methoden sind bei ihrer Behebung unwirksam. Tracing, d. h. die Aufzeichnung des Programmverhaltens, kann hier Abhilfe schaffen. Im High-Performance-Computing ist es ebenso erfolgreich wie in eingebetteten Systemen.

Eingebettete Systeme zeichnen sich häufig durch ihre Integration in physikalische Prozesse aus. Sie steuern z. B. die Benzineinspritzung oder ganze Roboter. Derartige Systeme müssen mit stark begrenzten Ressourcen auskommen und meist besonders energieeffizient arbeiten. Trotzdem steigen die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Hardware und Software immer weiter. Die Entwicklung geht einerseits dahin, Funktionen von verschiedenen Geräten auf einem gemeinsamen Gerät zu integrieren, um dadurch Platz und Kosten zu sparen. Andererseits kommen immer aufwändigere Algorithmen zum Einsatz, um Qualität und Komfort zu steigern. Beide Entwicklungen bedingen einen Bedarf an Rechenleistung, der nur durch Multi-Core-Prozessoren bedient werden kann. Die Entwicklung paralleler Softwaresysteme bringt aber auch Probleme mit sich. So werden besonders das Debugging und die Optimierung der Multi-Core-Systeme schwieriger.

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