Neue Firefox Developer Tools überarbeiten Workflow
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Nachdem Paul Rouget im Namen seines Arbeitgebers Mozilla via Twitter und Hackernews nachgefragt hat, was sich die Community für Entwicklertools im Browser wünscht, sind in der vergangenen Woche einige

Nachdem Paul Rouget im Namen seines Arbeitgebers Mozilla via Twitter und Hackernews nachgefragt hat, was sich die Community für Entwicklertools im Browser wünscht, sind in der vergangenen Woche einige Änderungen und Demos nachgereicht worden. In etlichen Videos demonstrieren er und Kollegen die DevTools, die Firefox bessere Werkzeuge für Webentwickler mitgeben sollen. Im folgenden stellen wir Euch einige davon vor:

Python-Scripte sollen in Zukunft die unmittelbare Interaktion von Editor und Firefox erlauben. Die zugehörige Bibliothek ist noch auf dem Weg in die öffentlichen Repositories. Ein erstes Experiment soll aber schon beweisen, dass es möglich ist, Firefox mit Sublime Text „fernzusteuern“.

In-Firefox-Editoren und weiteren Authoring Tools stehen ebenfalls auf der Agenda. Noch ist man sich aber unschlüssig, ob sie wie jsfiddle aufgezogen, oder einfach dateibasiert umgesetzt werden sollen. Es existieren daher nur ein Mockup und die Aussicht auf mehrere Monate Wartezeit.

Firefox Authoring soll das Coden im Firefox zum Standard-Feature machen

Für Chrome-Entwickler ist die Timeline ein alter Hut: Sämtliche Website-Elemente werden mit ihrer Ladezeit aufgelistet und chronologisch geordnet. Dies macht Flaschenhälse bei den Ladezeiten sichtbar. Und weil diese Tests unabdingbar für den Webentwickler sind, werden Netzwerk-Panel und Timeline nativ für den Firefox verfügbar gemacht werden. Hier gibt es immerhin schon einen Prototypen.

Wer bei dem Timeline-Feature stutzig wurde, und sich dachte: „Das hat der Firebug doch auch!“, der soll nicht nur bei diesem Beispiel recht behalten. Die DevTools betreten immer mehr das Territorium des Firebug, sodass UI-Anpassungen notwendig werden: Schon demnächst wird der „Inspect“-Eintrag im Firefox-Kontextmenü gestrichen, der Firebug aufruft. Überdies sollen die Firebug-Werkzeuge in derselben Zeile wie die DevTools dargestellt werden. Auch hier gibt es ein Mockup:

Firebug soll Einzug halten in die nativen DevTools des Firefox

Entwickler vor Widescreens wird freuen, dass sich im Nightly Build des Firefox das DevTool-Teilfenster endlich seitlich andocken lässt:

Chrome-Nutzer kann dies nicht schocken: Firefox DevTools lassen sich rechts andocken

Die übrigen Features befassen sich mit dem erweiterten CoffeeScript-Support, der auch Unterstützung für Sourcemaps einschließt. Überdies werden sich auch komprimierte CSS- und JS-Daten debuggen lassen. Ein Repaint-Feature offenbart, welche Elemente einer Seite ständig neugeladen werden. An einer Visualisierung von Event-Bindings, an Offline Storage Tools und an einer Inspektion für Pseudo-Elemente will man ebenfalls arbeiten. Und ach ja… Firefox wird CSS Transitions und Animations Frame für Frame debuggen können:

Mehr zu den Autoren der Features, Kommentare und weiterführende Links findet Ihr in der Ankündigung von Paul Rouget.

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