Neue IDE Light Table will Entwickeln erleichtern
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Light Table ist eine neue IDE, die das Arbeiten mit Code erleichtern will, indem sie jeden Schritt des Entwicklungsprozesses dokumentiert und bewertet. Die Grundidee: Informationen sollten umfassend und

Light Table ist eine neue IDE, die das Arbeiten mit Code erleichtern will, indem sie jeden Schritt des Entwicklungsprozesses dokumentiert und bewertet. Die Grundidee: Informationen sollten umfassend und jederzeit verfügbar sein.

Im Wesentlichen funktioniert das so: im einen Editor-Fenster sieht man den Code, klickt man auf einzelne Symbole, werden in einem Bereich daneben die Parameter erklärt. Das erleichtert die Arbeit vor allem, wenn man mit fremdem Code zu tun hat. Außerdem kann man Suchanfragen durchführen, selbst wenn man nur grob weiß, was man benötigt. Braucht man z.B. Middleware gibt man einfach den Begriff „middleware“ ein und bekommt entsprechende Vorschläge geliefert.

Dazu wertet die Umgebung den Code dynamisch aus: im linken Fenster gibt man Code ein, im rechten sieht man sofort das Endergebnis. Im Unterschied zu anderen IDEs schlüsselt Light Table einzelne Code-Zeilen dabei genau auf und zeigt, wie sich bestimmte Werte zur Gesamtfunktion verhalten. Noch besser: treten Probleme auf, werden fehlerhafte Variablen ersetzt, die IDE bietet also eine Art Live-Debugging an.

Light Table will darüber hinaus flexibler sein als andere IDEs. Deswegen gibt es auch nicht bloß ein oder zwei Editor-Fenster in denen Dateien in ihrer Gesamtheit dargestellt. Stattdessen gibt es für die einzelnen Funktionen jeweils eigene Fenster – für die Entwickler von Light Table das logischere Organisationsprinzip, da man so genau sieht, welche Teile des Codes was machen. Damit man nicht den Überblick verliert, zeigt einem das Programm, wie die einzelnen Bestandteile zusammenhängen. Klickt man auf eine Funktion, wird in den anderen Fenstern der Teil des Codes markiert, auf den sich die Funktion bezieht.

Daraus ergibt sich laut Entwickler Chris Granger der größte Vorteil der IDE: das Ineinandergreifen der Features. Die dynamische Auswertung und Auto-Korrektur des Codes funktioniert nämlich auch, wenn der Code in einzelne Funktionen aufgegliedert ist. Ändert man beispielsweise die Funktion in einem Editorfenster, sieht man in den anderen Fenstern sofort welche Auswirkungen dies auf andere Teile des Codes hat.

Light Table gibt es zum jetzigen Zeitpunkt in einer Alpha-Version für Windows, Linux und OS X. Runterladen könnt ihr Euch die IDE unter folgendem Link. Auf der Seite des Entwicklers Chris Granger gibt’s außerdem zusätzliche Infos und Tipps zum Start.

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