Neuer Code-Editor Scripted schlägt Brücke zwischen Web-IDE und Offline-Editor
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Mit dem neuen Code-Editor Scripted will VMware den Fans von Web-IDEs wie Cloud9 oder eXo Cloud IDE die Kontrolle über ihr Hosting zurückgeben: Scripted startet dazu eine Node.js-Instanz, deren lokaler

Mit dem neuen Code-Editor Scripted will VMware den Fans von Web-IDEs wie Cloud9 oder eXo Cloud IDE die Kontrolle über ihr Hosting zurückgeben: Scripted startet dazu eine Node.js-Instanz, deren lokaler Webserver als Host für die Entwicklungsumgebung dient. Eine konstante Internetverbindung ist also nicht mehr erforderlich. Das Tool selbst ist aus HTML, CSS und JavaScript aufgebaut.

Wer Eclipse Orion bereits verwendet hat, dem wird die Oberfläche von Scripted bekannt vorkommen: Die Editor-Komponente wurde wiederverwendet. Doch den sprachlichen Fokus setzt Scripted auf JavaScript. CoffeeScript- und TypeScript-Implementierungen werden ebenfalls angedacht.

Der sprachliche Fokus wurde deshalb gesetzt, weil VMware es laut den Aussagen in der offiziellen Mitteilung bevorzugt, eine Sprache richtig zu beherrschen, statt einige Sprachen jeweils ein bisschen zu unterstützen. So gibt es Syntax-Hilfen für JavaScript, HTML und CSS; Warnungen werden ausgegeben, wenn der Code nicht JSLint-konform ist oder Bezüge nicht richtig hergestellt werden.

Zusätzlich kümmert sich Scripted auch um die Verwaltung der Inhalte: Die Type Inferencing Engine erkennt Abhängigkeiten von AMD- oder CommonJS-Modulen und nutzt JSDoc-Kommentare, um den Code zu verstehen.

Um Scripted auf Eurem Rechner zu starten, solltet Ihr Node.js 0.8.11 installiert haben. Anschließend könnt Ihr das Paket herunterladen. An die Bleeding-Edge-Version und den Quellcode gelangt Ihr ebenfalls über GitHub.

In Zukunft VMware die Programmier-Assistenz weiter verbessern, das User Interface ausbauen, Plug-ins ermöglichen und Debugging integrieren.

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