Neues Opera-Labs-Release zeigt die Zukunft des Web
Kommentare

Zugriff auf die Kamera im Browser? Native Pages? Gibt’s nicht so ohne Weiteres. Oder?

hne Frage, auch moderne Browser hatten bisher ein großes Manko – zum einen konnten Sie nicht ohne Hilfsmittel

Zugriff auf die Kamera im Browser? Native Pages? Gibt’s nicht so ohne Weiteres. Oder?

Logo Opera Labshne Frage, auch moderne Browser hatten bisher ein großes Manko – zum einen konnten Sie nicht ohne Hilfsmittel wie Flash auf die Hardware der Rechner zugreifen, zum anderen sind bei weitem noch nicht alle Features eingebaut, die HTML5 und CSS3 zu bieten haben. Das neue Opera-Labs-Release zeigt jedoch eindrucksvoll, wohin sich die Entwicklungen im Web in Zukunft bewegen werden.

Another Opera labs release is upon us, esteemed friends in the land of Web! This time we are making available a very exciting build indeed, with support for both the getUserMedia method, enabling us to make use of video input from a user’s web cam, and native pages – codenamed Opera Reader – an innovative new set of CSS constructs that allow you to split pages up into paged media, revolutionising the Web reading experience.Chris Mills, 2011

Das Release bietet also zwei Neuerungen, die es in sich haben. Zum einen erlaubt getUserMedia den Zugriff auf die Kamera des Rechners – in hervorragender Qualität. Natürlich gibt es dazu bereits beeindruckende Spielereien im Web:

Mit Opera Labs auf die Kamera des Rechners zugegriffen Canvas-Spielerei Exploding Camera von Daniel Davis (Vergrößern)

In unserem Test konnte allerdings nur auf dem Mac ohne größere Probleme auf die Webcam zugegriffen werden.

Ebenfalls ein Hingucker sind die so genannten Native Pages. Auf der eigens dafür eingerichteten Seite Opera Reader: Paging the Web findet man zahlreiche Demos, welche die Funktionsweise des Generated Content for Paged Media Module zeigen. Darin ist nicht nur das Blättern mit den Pfeiltasten möglich, sogar eine Art „swipe“ mit der Maus wird unterstützt.

Das Release gibt es sowohl für Desktop-Rechner (Mac, Linux und Windows) sowie für Android (.apk, 12,7 MB). Sie werden parallel zu bestehenden Opera-Installationen installiert; man braucht also nicht zu befürchten, dass man sich mit einer unfertigen Version den Browser zerstört.

Wer mehr über die Einschränkungen des Opera Labs erfahren möchte, sollte sich den Blogpost zum Thema zu Gemüte führen. Viel Spaß beim Experimentieren!

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -