Neues von der Node.js-Community
Kommentare
TJ Fontaine – der Project Lead von Node.js – ist viel unterwegs. Node.js on the Road nennt sich das Spektakel, und diese Gelegenheiten...

TJ Fontaine – der Project Lead von Node.js – ist viel unterwegs. Node.js on the Road nennt sich das Spektakel, und diese Gelegenheiten nutzt Fontaine, um sich mit dem Feedback der Community auseinanderzusetzen. Gerade bei einem so relativ jungen Projekt läuft natürlich nicht alles rund, dessen ist er sich durchaus bewusst. Deshalb hat er nun einen Blogpost genutzt, die Gesprächen der vergangenen Monate zusammenzufassen; und im gleichen Atemzug eine enorme Einstiegshürde für Contributoren über Bord zu werfen.

Von der Dokumentation

Eine der offensichtlichsten Schwachstellen und dabei wichtigsten Dinge für Entwickler ist natürlich die Dokumentation der APIs. Und da sieht es bei Node.js in einigen Bereichen eher mau aus: Viele Methoden und Eigenschaften sind entweder zu wenig oder schlicht und ergreifend gar nicht dokumentiert.

But mostly users are looking for more general purpose documentation that can help both new and veteran Node.js users be more productive with Node. And the people who are most equipped to provide that documentation are the users themselves who’ve already been successful.

Ein guter Ansatz für jeden, der sich an Node.js beteiligen möchte. Eine Dokumentation aus der Community für die Community deckt schließlich genau die Bedürfnisse ab, die Nutzer im Allgemeinen haben.

Von Release Schedules

Einen der wichtigsten Punkte kennen wir bereits aus dem PHP-Umfeld: die Planungssicherheit. So hat Fontaine aus zahlreichen Diskussionen mitbekommen, dass viele User nur sehr unregelmäßig updaten, vor allem aus Sorge wegen der Abwärtskompatibilität. Doch auch die stable- / unstable-Situation sorgt für Unsicherheit. Im Projekt-Team selbst sieht man die Sache etwas anders:

Node is in a fantastic place right now, it’s maturing quickly and finding its footing in new environments with new users and new use cases. The expectation for Node is getting higher each day with every release. There are multiple interests at stake, keeping Node lean, keeping it up to date with languages and standards, keeping it fast, and balanced with keeping it stable such that we don’t upset the adoption rate. That means Node needs to make the right choices that balance the needs of all of our users without closing the doors to others.

Die Überlegungen gingen nun dahin, die Unstable Releases wegfallen zu lassen und stattdessen nur noch Stable Releases zu veröffentlichen – was allerdings den Nachteil mit sich brächte, dass man sich bei neuen Features nicht mehr auf das Feedback der Community stützen könnte.

Vom Contributor License Agreement

Ein Feedback, dass Fontaine oft erhalten hat, drehte sich um die Mitwirkung am Projekt selbst. Und darum, dass das Contributor License Agreement (CLA) viele Entwickler abschrecken würde, sich intensiver an Node.js zu beteiligen. Hier schließlich konnte das Team schnell reagieren:

In an effort to make it easier for users to contribute to Node.js the project has decided to lift the requirement of signing the CLA before contributions are eligible for integration

Das CLA war ein Überbleibsel aus den Anfangszeiten des Projekts, das man von Google übernommen hatte. Der Suchmaschinengigant regelt damit die Mitarbeit an Chromium und der V8-Engine. Für das Projekt Node.js, das selbst unter der MIT-Lizenz steht, seit das hingegen nicht nötig.

Nun gilt es, abzuwarten. Gerade der Wegfall des CLA für Contributions könnte durchaus dafür sorgen, dass Node.js noch einmal einen gehörigen Boost erhält. Alles Weitere wird sich zeigen – momentan wirkt es noch so, als müssten die Ideen erst noch eine gewisse Reife erlangen. Und gerade im Bereich der Releasezyklen kann das eine entscheidende Rolle spielen.

Aufmacherbild: Camp fire beside lake and mountains. von Shutterstock / Urheberrecht: Photo Image

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -