Immer zwei Schritte voraus sein

Neuigkeiten zum ReSharper 5
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Was hat die neue Version des ReSharpers aus dem Hause JetBrains für Visual-Studio-Entwickler zu bieten und wie nutzt man das Tool am effektivsten?

Microsoft hat seit Beginn der Werkzeugherstellung für Programmierer auf visuell orientiertes Arbeiten gesetzt. Bereits die erste Version von Visual Studio für Visual Basic, Visual C++ und Visual FoxPro legte viel Wert auf Oberflächengestaltung. Einen Button auf die Oberfläche werfen und ausprogrammieren, so glänzte die Vision vom Programmieren für jedermann. Davon, dass dieser wertvolle Code gehegt und gepflegt werden muss ist bislang kaum die Rede.

JetBrains, der Hersteller von IntelliJ IDEA (renommierte Java IDE), hat diese Lücke in Microsofts Visual Studio erkannt und mit einem Plugin geschlossen. JetBrains ReSharper 1.0 für Visual Studio 2003 erschien im Jahr 2004. Seitdem veröffentlicht JetBrains regelmäßig neue Versionen des Plugins.

Noch heute, 15 Jahre nach der Einführung von Visual Studio in 1995 hat Visual Studio 2010 kaum aufgeholt. Der ReSharper bleibt auch in der kürzlich erschienenen Version 5 vorne an und überzeugt weiter durch brilliante Innovation.

Die von JetBrains propagierten Neuerungen sind in den Bereichen Webentwicklung, Codeanalyse, Projektverwaltung und der Unterstützung von .NET 4 und Visual Studio 2010 zu finden. ReSharper 5 funktioniert jedoch auch in Visual Studio 2005 und 2008.

Visual Studio 2010, C# 4 und VB 10

Die Integration in den für Visual Studio 2010 vollständig neu implementierten Texteditor hat ein kleines Facelift bekommen. Abgerundete Umrandungen und sauberere Squiggles ergeben ein angenehmeres Codebild.

Abb. 1: Code in Visual Studio 2008
Abb. 1: Code in Visual Studio 2008

Außerdem wir in als „nicht erreichbar“ klassifiziertem Code trotzdem noch Farbe bekannt.

Abb. 2: Code in Visual Studio 2010
Abb. 2: Code in Visual Studio 2010

Neuerungen in C# sind ebenfalls berücksichtigt.

Optionale Parameter
Abb. 3: MethodeGenerieren
Abb. 3: MethodeGenerieren

ReSharper erkennt den benannten Parameter foo und benennt ihn entsprechend.

Abb. 4: MethodeGenerieren - Ergebnis
Abb. 4: MethodeGenerieren – Ergebnis

Bei mehreren Parametern weiß der ReSharper welche Namensangaben notwendig sind und welche nicht.

Abb. 5: Mehrere Paramether
Abb. 5: Mehrere Paramether
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