Node again! 0.6.11 stable, 0.7.4 unstable und ein Joystick-Treiber
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Ja, wöchentlich macht Node.js mit neuen Versionen auf sich aufmerksam, und nie versiegt der Strom neuer Fanposts rund um das JavaScript-Framework. Ein andermal wird auf Node mit scharfer Kritik eingedroschen.

Ja, wöchentlich macht Node.js mit neuen Versionen auf sich aufmerksam, und nie versiegt der Strom neuer Fanposts rund um das JavaScript-Framework. Ein andermal wird auf Node mit scharfer Kritik eingedroschen. Jetzt zunächst zu den Neuerungen:

Node.js 0.6.11 stable erhält npm-Version 1.1.1. Die http-Komponente kommt nun mit mehreren WebSocket-RFC6455-Headern sowie WWW-Authenticate-Headern zurecht. Die net-Komponente wurde um zwei garstige Fehler erleichtert: Der Download großer Dateien soll jetzt nicht mehr abbrechen und socket.destroy() wird jetzt ausgeführt, wenn die DNS-Komponente einen Fehler ausgibt. Unter Windows dürfen argv- und Umgebungsvariablen nun UTF8-kodiert sein, Halb-Duplex-Pipes werden unterstützt und die Helligkeit der Anzeige wird korrekt zurückgesetzt, wenn die Schriftfarbe wieder auf Default gesetzt wird.

Node.js 0.7.4 unstable ersetzt seine V8-Engine durch die neue 3.9.5 sowie npm durch 1.1.1. Für Windows gibt es jetzt einen x64-Build.

Tim Caswell schreibt einen Joystick-Teiber in Node.js

Und nun zu den Fanposts und dem ominösen Joystick: Tim Caswell hat in seinem Blog gezeigt, wie man mit Node.js unter Linux einen Joystick-Treiber schreiben kann. Dieser ließe sich auch nutzen, um Accelerometer-Daten aus Smartphones oder Laptops auszulesen und an den Node-Server zu übergeben. All dies könnte neue Möglichkeiten schaffen, ohne (die sonst für Treiber notwendigen) C++-Kenntnisse erlernen zu müssen.

Zuletzt noch ein Artikel, der in letzter Zeit viel durch Twitter ging: „Fünf Dinge, die jeder PHP-Entwickler über Node.js wissen sollte“ von Matt Butcher fasst angeblich alles Wesentliche zu dem JavaScript-Framework zusammen und will der Polemik darüber Einhalt gebieten. So wird zunächst erklärt, was es mit der V8-JavaScript-Engine auf sich hat, auf der Node.js basiert. Anschließend wird gesagt, dass Node nicht nur eine Web-Server-Plattform ist, sondern auch, wie oben schon erkannt, für anderweitige Projekte eingesetzt werden kann und will. Des Weiteren ist Node.js Objekt-orientiert („auf diese komische JavaScript-Art“), dann wird noch erklärt, was genau eventbasiertes I/O ist und wieso es performanter sein soll, wenn alles in nur einem Thread abläuft. Abschließend wird die magere Grundausstattung von Node.js relativiert, indem Butcher auf den Node-Paketmanager npm eingeht. Dieser erinnere stark an den Paketmanager von Drupal Developer.

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