Node.js Cloud Hosting nimmt Dienst auf mit Modulus
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Node.js, das war dieses JavaScript-basierte Web-Framework, das sich mithilfe der V8-Engine serverseitig ausführen lässt und Hunderttausende gleichzeitige HTTP Requests mühelos verwalten kann. Dazu allerdings

Node.js, das war dieses JavaScript-basierte Web-Framework, das sich mithilfe der V8-Engine serverseitig ausführen lässt und Hunderttausende gleichzeitige HTTP Requests mühelos verwalten kann. Dazu allerdings eine gut skalierende Hosting Umgebung zu erschaffen, kann sich neben der Einarbeitung in Node.js als weitere Hemmschwelle erweisen.

Diese soll mit dem Startup „Modulus“ entfallen: Die Plattform läuft auf den Maschinen der Amazon Web Services (AWS) und bietet neben einer vom Kunden bestimmten Zahl von Node-Instanzen auch SSL, WebSockets, MongoDB-Verwaltung und Server-Statistiken. Die Beta-Phase wurde nun abgeschlossen, sodass der Launch des kommerziellen Portals bekanntgegeben wurde.

In der Meldung im AWS-Portal wird die Technologie hinter Modulus näher erläutert. Dort erfahren wir, dass die Node-Miniserver als Servos bezeichnet werden, und je 396 [sic] Megabytes RAM plus 512 Megabytes Swap adressieren dürfen.

Cloud-üblich skalieren die Preise mit der gebotenen Leistung. Ein Preisrechner zeigt Euch an, wie man einen Einstiegsmodell mit einem Thread, 10k MongoDB-Dokumenten und einem Gigabyte Massenspeicher für 14,40 US-Dollar oder ein High-End-Rig mit zehn Servos, 110k MongoDB-Dokumenten und 100 Gigabytes Massenspeicher für insgesamt 246,20 US-Dollar pro Monat erstellen kann. Während dabei die Mongo-Dokumente mit 20 US-Cent pro 10k Einheiten fast nichts kosten, schlagen CPU-Threads mit je 14,40 US-Dollar und jedes Gigabyte geteilten Massenspeichers mit einem weiteren Dollar zu Buche.

Mit dem Node-Server stellt sich Betreiber Modulus mehr vor als nur einen Knoten für Multiplayer-Spiele oder sonstige Nebenläufigkeits-Anwendungen. So schlagen die Macher den Kunden auch vor, sich das Web-Toolset Meteor näher anzuschauen, mit dem sich dynamische, performante Web-Entwicklungen im Nu via npm auf die Beine stellen lassen sollen. Mal sehen, was da auf uns noch zukommt…

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