Node.js, große Applikationen und kognitive Dissonanzen
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„Mit Node.js stampft Ihr Riesen-Projekte im Nu aus dem Boden. Damit wird jeder Anfänger umgehend zum König im WWW.“ Dies ist der allgemeine Tonfall im Node-Hype. Trotzdem soll man sich in produktiven

„Mit Node.js stampft Ihr Riesen-Projekte im Nu aus dem Boden. Damit wird jeder Anfänger umgehend zum König im WWW.“ Dies ist der allgemeine Tonfall im Node-Hype. Trotzdem soll man sich in produktiven Umgebungen nicht darauf verlassen und stattdessen auf JVM-Lösungen setzen. Node-Gründer Ryan Dahl sagt bei Hacker News:

Node is popular because it allows normal people to do high concurrency servers. . Syntax and overall vibe are important to me. I want programming computers to be like coloring with crayons and playing with duplo blocks. If my job was keeping Twitter up, of course I’d [be] using a robust technology like the JVM. . Node has a large number of newbie programmers. I’m proud of that; I want to make things that lots of people use.

Node.js ist also ein gutes Tool, weil es hoher Nebenläufigkeit standhält und es ist ein schlechtes Tool, weil es nicht stabil arbeitet. Wie kann so etwas populär werden?

„Sex Sells!“ ist die Antwort, sagt Noel Welsh, Gründer des A/B-Test-Service Myna. Node vermarktet sich als High-Performance-Innovation und holt mit JavaScript die Entwickler bei einer Script-Sprache ab, die bis dahin marginalisiert wurde. Wer sich dem Trend anschließt, der präsentiert sich als hipper, aufstrebender Entwickler, der High-Performance-Luft schnuppern will.

Was sagt Ihr zu Node? Schließt Ihr Euch Welshs Absage an und erachtet es für überschätzte Technologie, oder kann daraus noch einmal ein ernstzunehmendes Projekt entstehen?

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