Node.js in den Händen einer Foundation
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Wie die Kollegen von WIRED berichten, könnte dem in letzter Zeit in den Fokus geratenen Node.js bald eine Neuerung ins Haus stehen – und dabei handelt es sich nicht um einen weiteren Konkurrenten im Stile eines io.js, sondern um eine Umgestaltung in der Führung.

So soll dem Portal zufolge nicht mehr länger nur Joyent um das Wohl des JavaScript-Frameworks bemüht sein; viel mehr soll eine Foundation Node.js unter seine Fittiche nehmen.

Eine Foundation für Node.js

Laut Scott Hammond, dem CEO von Joyent, soll Node.js künftig unter der Aufsicht einer Foundation stehen. Die wiederum hat es in sich:

Together with Microsoft, the Linux Foundation, IBM, PayPal, and Fidelity, the current steward, Joyent, is launching an independent foundation to oversee development of the project.

Dem Framework, das nach über zwei Jahren Entwicklungszeit endlich in Version 0.12 erschienen ist und damit mit Version 1.0 der Konkurrenz gleichzieht, könnte so viel Führungskompetenz durchaus gut tun. Zuletzt geriet Joyent vor allem durch den Fork io.js unter Druck. Auch das eigens eingerichtete Incubator Program trug nicht unbedingt zur Festigung des Ansehens bei.

Family Reunion

Laut Hammond spielte man bereits bei der Ankündigung von io.js mit dem Gedanken, Node.js einer Foundation zu übergeben; vor zwei Monaten sei dann die endgültige Entscheidung gefallen.

Der Fork solle zwar bis auf Weiteres ein eigenständiges Projekt bleiben, allerdings möchte man bei StrongNode eine öffentliche Debatte über den Beitritt in die Foundation lostreten. Das jedenfalls könnte vor allem für die Community interessant werden: Eine Vereinigung der beiden Projekte könnte den frisch entfachten Forscherdrang auf der einen Seite mit dem gestandenen Wissen auf der anderen Seite vereinigen.

Noch gibt es kein Statement von offizieller Seite – wir behalten das Thema aber auf alle Fälle weiter im Auge.

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