Notfall-Update für den alten Internet Explorer
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Im vergangenen Monat wurde eine gefährliche Schwachstelle im Internet Explorer 6, 7 und 8 entdeckt. Zuerst mussten die potentiellen Opfer auf eine bösartige Website gelockt werden. Der Aufruf jener

Im vergangenen Monat wurde eine gefährliche Schwachstelle im Internet Explorer 6, 7 und 8 entdeckt. Zuerst mussten die potentiellen Opfer auf eine bösartige Website gelockt werden. Der Aufruf jener Seite ermöglichte dann eine Remote Code Execution, also die Übernahme der Kontrolle über den angegriffenen PC und anschließende Ausführung von schadhaftem Code.

Als erste Reaktion hatte Microsoft einen Workaround bereit gestellt sowie ein Fix It zur Vermeidung des Fehlers. Auch das hauseigene Mitigation Experience Toolkit (EMET) hatte man den Betroffenen empfohlen. Allerdings fanden erfahrene Hacker immer noch einen Weg vorbei an all diesen Sicherheitsmaßnahmen und so wurde ein endgültiger Fix nötig.

Dieser soll nun im Laufe des Tages im Rahmen eines außerplanmäßigen Updates auch bei uns zur Verfügung gestellt werden. Das Update ist als kritisch eingestuft und wird automatisch installiert, sofern man automatische Updates eingeschaltet hat. Das Fix It muss vor dem Update nicht installiert werden.

Auch wenn Microsoft zufolge nur wenige Computernutzer der Schwachstelle zum Opfer gefallen sind, sollte das anstehende Update unbedingt installiert werden, um kommende Bedrohungen einzudämmen. Zur Vermeidung derartiger Risiken in Zukunft sollten Nutzer des IE 6, 7 und 8 aber auch ein Update ihres Browsers in Betracht ziehen. Die Versionen 9 und 10 des Internet Explorers waren von dieser Schwachstelle jedenfalls nicht betroffen.

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