Nutzer-Feedback soll Excel Web App verbessern
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Seit 2008 gibt es die Office Web Apps, mit denen Nutzer online und kostenlos Versionen von Word, Excel, PowerPoint und OneNote nutzen können. Grund genug für Microsoft in einem Blogpost die bisherige

Seit 2008 gibt es die Office Web Apps, mit denen Nutzer online und kostenlos Versionen von Word, Excel, PowerPoint und OneNote nutzen können. Grund genug für Microsoft in einem Blogpost die bisherige Entwicklung der Excel Web App noch einmal Revue passieren zu lassen und zu betonen, wie wichtig das Feedback der Nutzer für die Verbesserung des Dienstes ist. Daher hat Microsoft jetzt auch eine Online-Umfrage zusammengestellt, bei der User angeben können, welche Features sie sich in Zukunft für das Kalkulationsprogramm wünschen.

Zu den Verbesserungen der letzten Jahre zählen zum Beispiel Funktionen zur Erstellung von 3D-Charts und dem Verbinden von Zellen sowie JavaScript APIs oder Teil-Funktionen per E-Mail oder Lync. Welche Funktionen Microsoft den Releases hinzufügt, hängt dabei nicht unwesentlich von den Nutzern ab, deren Wünsche, wie könnte es anders sein, in Excel-Tabellen gesammelt und ausgewertet werden.

Gesammelt werden die Informationen über unterschiedliche Kanäle

So können Nutzer beispielsweise direkt aus Excel über Datei > Hilfe ihr Feedback an Microsoft übermitteln. Zudem bemüht sich auch das Unternehmen selbst um Rückmeldungen zur Qualitätssicherung, indem Umfragen in regelmäßigen Abständen an registrierte Nutzer geschickt werden. Auch Unternehmen haben großen Einfluss auf die Entwicklung der Software und werden dazu angehalten, ihre Meinung zu den Office-365-Anwendungen zu senden und gegebenfalls ihre Bedenken zu äußern, die für sie gegen eine Umstellung auf Office 365 sprechen. Hierbei spielt natürlich auch die Konkurrenz eine Rolle. So gleiche man den Funktionsumfang der Software stets mit anderen Anbietern ab, um sicher gehen zu können, das beste Produkt auf dem Markt anzubieten.

Außerdem können Nutzer über die diversen Microsoft-Produkte anonym Informationen über ihre Nutzungsweise an Microsoft übermitteln. Dazu erfordert es allerdings einen Opt-In, da eine solche Funktion nicht automatisch aktiviert ist. Auf diese Weise erfährt Microsoft zum Beispiel, welche Funktionen von Excel am häufigsten genutzt werden und welchen die Nutzer eher weniger Beachtung schenken.

Schließlich sammelt Microsoft den eigenen Angaben zufolge auch über die eigenen Mitarbeiter Informationen über Excel und höre nicht nur den großen Fischen, den Excel MVPs und Fortune 500-Bossen zu, sondern auch den einfachen Nutzern, mit denen man beim Kaffeeholen ins Gespräch kommt.

Rangliste ordnet Feedback nach Wichtigkeit

Diese Informationen werden dann wie schon erwähnt in Excel gesammelt und jedes Feature erhält gemäß des Feedbacks einen Wert zugeordnet, der eine Rangliste erstellen lässt. Die Formel zur Ranglistenerstellung sieht in etwa so aus:

Wichtigkeit des Features = Angebot der Konkurrenz x Gewichtungsfaktor + SkyDrive Feedback x Gewichtungsfaktor + Office 365 Feedback x Gewichtungsfaktor + Nutzerdaten-Analyse x Gewichtungsfaktor + interne Faktoren x Gewichtungsfaktor.

Die internen Faktoren beschreiben dabei zum Beispiel die generellen Umsetzungsmöglichkeiten, die Effektivität oder die Übereinstimmung mit anderen Versionen.

Aufgrund dieser Vorgehensweise wurden auch die für die nähere Zukunft geplanten Features ermittelt, zu denen unter anderem die Unterstützung der allgemeinen Shortcuts, Drag and Drop von Zellen in Dokumente oder ein Android Tablet Support gehören. Eine vollständige Liste der geplanten Neuerungen gibt es auf dem Excel Blog.

Um den Kundenservice weiter zu verbessern, ruft Microsoft zur aktiven Mitarbeit der Nutzer auf. Über diese Umfrage können Sie Microsoft darüber informieren, welche Funktionen sie sich in Zukunft von der Web-App erhoffen.

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