Nutzerakzeptanz von webbasierten Anwendungen
Kommentare

Webbasierte Anwendungen haben sich inzwischen zu einem eigenen Geschäftsmodell entwickelt, bei dem der Nutzer in den Fokus rückt. So entstand zunächst der Web-2.0-Begriff, der im privaten Umfeld mit Wikis, Blogs etc. seinen Anfang nahm und nach und nach auf die geschäftliche Ebene übertragen wurde.

Obwohl die meisten Unternehmen bereits auf verschiedenartige Web-2.0-Anwendungen setzen, ist nach wie vor noch keine vollständige Zufriedenheit erkennbar. Neben den Funktionalitäten ist die Akzeptanz und aktive Nutzung der Anwendung eine notwendige Grundlage, um sämtlichen Nutzern der Anwendung einen sichtlichen Vorteil bieten zu können. Bei der Entwicklung webbasierter Anwendungen stellt sich somit die Frage, welche Systemeigenschaften Einfluss auf die Akzeptanz des Nutzers haben, um daraus Maßnahmen für die gesteigerte Akzeptanz der Anwendung ableiten und einzelne funktionale Bestandteile hinsichtlich ihres Beitrags für die spätere Nutzung bewerten zu können.

Dr. Daniel B. Wilhelm, der sich als Vorstand der blueend web:applications AG täglich mit den Nutzeranforderungen an Anwendungen und Enterprise-2.0-Lösungen beschäftigt, hat sich im Zuge seiner Doktorarbeit mit vielen Modellen, Testmethoden und Auswertungen beschäftigt und diese bezüglich ihrer Wirksamkeit bei Produktverbesserungen analysiert. Unter dem Titel „Nutzerakzeptanz von webbasierten Anwendungen – Entwicklung und Validierung eines Modells zur Akzeptanzmessung und Identifikation von Verbesserungspotenzialen“ ist nun eine Zusammenfassung der Ergebnisse sowie Lösungsvorschläge erschienen, die unter anderem die Frage beantwortet, welche und wie bestimmte System- und Informationseigenschaften Einfluss auf die Nutzerakzeptanz nehmen. Das Buch, das Fachwissen voraussetzt, gibt Entwicklern einen ausführlichen und tiefen Einblick in die Möglichkeiten von und die Anforderungen an Webapplikationen wie Branchencommunitys und Intranetportale, ein Modell zur Akzeptanzmessung ebenso wie ein Messmodell für den deutschsprachigen Raum. Wer also erfahren möchte, inwiefern Verspieltheit, soziales Netzwerk sowie Privatsphäre eine Rolle spielen und mit welchen Methoden eine gesteigerte Nutzerakzeptanz erreicht werden kann, findet in dieser Dissertation ausführliche Hinweise, Forschungsergebnisse und Erläuterungen.

Konstanze Kulus

Autor

Konstanze Kulus

Konstanze Kulus

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -