OdinMonkey: asm.js-optimierte JavaScript-VM hält Einzug in Firefox Nightly
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Mozilla meint es ernst mit der JavaScript-Performance und überrascht mit der zweiten großen Ankündigung in dieser Woche: Das asm.js-Optimierungs-Modul OdinMonkey wurde in den Nightly-Build des Firefox

Mozilla meint es ernst mit der JavaScript-Performance und überrascht mit der zweiten großen Ankündigung in dieser Woche: Das asm.js-Optimierungs-Modul OdinMonkey wurde in den Nightly-Build des Firefox Browsers implementiert. Erste Benchmarks zwischen Firefox 22 und Chrome 27 sollen gezeigt haben, dass Mozilla damit zwischen drei und sechsmal schneller ist als der Google-Browser mit seiner sonst sehr schnellen V8-Engine.

Redditor „GreatPenguin“ liefert zu dem angesprochenen asm.js eine sehr einfache Erklärung:

asm.js ist eine der neuen Wunderwaffen in der JavaScript-Performance: Es legt ein Subset von JavaScript fest, das mit allen Browsern kompatibel ist, sich aber erheblich besser optimieren lässt. Dafür ist es erheblich weniger verzeihlich als gewöhnliches JS.

Dieses Sprach-Subset kann Zielsprache von Compilern sein. Oft kommt hier Emscripten zum Einsatz. Das erzeugte asm.js kann anschließend bis zu zweimal so schnell ausgeführt werden wie äquivalenter C-Code, sofern es in optimierten VMs wie OdinMonkey läuft.

GreatPenguin

Mehr Infos und Links zu den Benchmarks findet Ihr in der Ankündigung von Mozilla-Entwickler Luke Wagner. Ebenfalls sei Euch die Lektüre der Meldung zu Parallel.js in Nightly ans Herz gelegt. „JavaScript as a Platform“ hatten wir im Interview mit Jakob Westhoff näher beleuchtet, wo auch die wachsende Bedeutung von Emscripten angesprochen wird.

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