Opera veröffentlicht Presto Test Suite
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Erinnert sich noch jemand an Presto? Richtig – das war bis Anfang letzten Jahres die HTML-Rendering-Engine des Browsers Opera, die im Februar 2013 zu Gunsten von WebKit über Bord geworfen wurde. Auch

Erinnert sich noch jemand an Presto? Richtig – das war bis Anfang letzten Jahres die HTML-Rendering-Engine des Browsers Opera, die im Februar 2013 zu Gunsten von WebKit über Bord geworfen wurde. Auch wenn Opera auf dem Desktop nie eine nennenswerte Verbreitung erreichen konnte, gab es im Anschluss an die damalige Ankündigung einige kontroverse Diskussionen – immerhin machte sich Opera einen Namen, wenn es darum ging, die Unterstützung des Standards voranzutreiben.

Während die Engine selbst noch immer Closed Source ist, hat das Leif Arne Storset von Opera nun die Test-Suite auf GitHub veröffentlicht.

These are not production-ready, they need to be checked/fixed for all W3C requirements before submitting. Many of these may already be submitted by James Graham, Geoffrey Sneddon, or other Opera employees. None of this has been recently checked in any way other than a quick skim for confidential material. Some of it may be irrelevant for standards (though some stress tests may be useful, if tangential).

Im Repository finden sich zahlreiche Tests, die übersichtlich in verschiedenen Themenordnern gruppiert wurden. Es lohnt sich, einen Blick zu riskieren.

Ob und wann Presto selbst von Opera als Open Source veröffentlicht wird, steht nicht fest. Håkon Wium Lie, CTO von Opera, hatte diese Möglichkeit letztes Jahr auf Anfrage von Nils Dagsson Moskopp jedenfalls nicht ausgeschlossen.

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