Operas gestohlenes Zertifikat für Malware eingesetzt, tausende Installationen infiziert
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Nachdem Operas Angaben zufolge am 19. Juni in die Server der norwegischen Softwareschmiede eingebrochen wurde, haben die Hacker zwar die Nutzerdaten verschont, sich jedoch an den Signaturzertifikaten vergriffen.

Nachdem Operas Angaben zufolge am 19. Juni in die Server der norwegischen Softwareschmiede eingebrochen wurde, haben die Hacker zwar die Nutzerdaten verschont, sich jedoch an den Signaturzertifikaten vergriffen. Mindestens eines davon haben sie für das Unterzeichnen von Malware verwendet, die unter Opera-Flagge verbreitet wurde, wie „relevant authorities“ herausgefunden haben sollen. Die Schadsoftware sei am frühen Morgen des 19. Juni, zwischen 03:00 und 03:36 Uhr mitteleuropäischer Zeit, auf tausenden Windows-basierten Opera-Installationen aufgespielt worden.

Während die Sicherheitslücke im Server geschlossen wurde, will man die Verwirrung um das Zertifikat über ein Software-Update beenden. Dies soll dann mit einem neuen Zertifikat ausgestattet werden, sodass Antivirus-Software Überreste der Malware einfacher identifizieren und tilgen kann.

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