Architekturzentrierte, modellgetriebene Softwareentwicklung für das Zikula Application Framework

PHP braucht keinen Code
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Die Implementierung von ModuleStudio befindet sich zurzeit noch im Anfangsstadium. Es fehlen Editoren für verschiedene Schichten und der Generator bedarf noch entsprechender Erweiterungen. Letzterer basiert aktuell an einigen Stellen auf Standardimplementierungen. Je weiter die Editoren voranschreiten, desto mehr lässt sich generieren und desto weniger muss im Nachhinein angepasst werden. Im Folgenden sollen kurz die herausstechenden Features angesprochen werden, die abseits der Grundfunktionalität geplant sind. Um die Abhängigkeiten zwischen den verschiedenen Schichten eines Modells besser zu behandeln, wird ModuleStudio eine Unterstützung von Transaktionen bekommen, sodass komplexe Editoroperationen möglich werden, die aus mehreren Einzelaktionen bestehen. Das verringert den Modellierungsaufwand weiter und sorgt zusätzlich für konsistente Modellzustände, wodurch weniger Validierungen notwendig werden.

Die Begrifflichkeiten in ModuleStudio sollen möglichst unabhängig von Zikula-spezifischer Terminologie bleiben. Daher können auch andere Systeme unterstützt werden, die sich auf eine allgemeine MVC-artige Struktur abbilden lassen. Dies ist nicht auf Webapplikationen limitiert, sondern genügt prinzipiell auch den Anforderungen an native Programme. Langfristig sind also weitere Generatoren vorstellbar, mit denen sich ein mit ModuleStudio erstelltes Modell in verschiedenste Applikationen übersetzen lässt. Vereinzelte Komponenten lassen sich dabei für mehrere Systeme der gleichen Programmiersprache wiederverwenden. Dies trifft beispielsweise auf die meisten Objekte in der Verhaltensschicht zu, da die reine Geschäftslogik unabhängig von Framework-spezifischen Konstrukten implementiert werden kann.

Bislang beschränkt sich ModuleStudio darauf, mithilfe von Referenzimplementierungen die zur Modellierbarkeit notwendigen Artefakte rückwärts zu abstrahieren. Bei dieser Vorgehensweise spricht man von architekturzentrierter MDSD (AC-MDSD). Es existieren jedoch noch weitere Einsparpotenziale, die über die technische Domäne hinausgehen. Im Rahmen einer kaskadierten MDSD kann eine Vorschaltung fachlicher Abstraktionen erfolgen, die die architektonische Ebene von ModuleStudio-Modellen noch weiter vereinfachen. Denkbar sind verschiedene fachliche Editoren in typischen Einsatzgebieten wie beispielsweise dem Finanzwesen. Diese Editoren ermöglichen wiederum präzisere Ausdrucksmittel, verständlichere Begriffe und eine feine Granulierung verwendeter Artefakte für die von ihnen repräsentierten Domänen. Die erstellten Modelle werden dann mittels Modell-zu-Modell-Transformationen in Modelle für den technischen Generator umgewandelt. Der große Vorteil hierbei liegt darin, dass Fachbereiche zusammen mit den Agenturen ihre Anwendungen beschreiben können, dabei ein gemeinsames Verständnis haben und die gleiche Terminologie verwenden.

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