PHP-Entwickler steigen um auf Chrome
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Diese Entwicklung will zumindest Manuel Lemos von PHP Classes beobachtet haben. Eine Auswertung der Besucher der Seite www.phpclasses.org soll ergeben haben, dass Googles Chrome die größten Zuwächse

Diese Entwicklung will zumindest Manuel Lemos von PHP Classes beobachtet haben. Eine Auswertung der Besucher der Seite www.phpclasses.org soll ergeben haben, dass Googles Chrome die größten Zuwächse verbuchen und damit vom Schwund beim Internet Explorer und Firefox profitieren kann.

Auswertung der Aufrufe von www.phpclasses.org

Die Basis bildeten dabei über 37.000 Besucher innerhalb der letzten 30 Tage, deren Daten über die user-agent-Identifikation erhoben wurden. In dieser Erhebung wurde auch festgestellt, dass sowohl die Betriebssysteme Mac OS X (+ 0,4 %) als auch Linux (+ 0,9 %) einen Zuwachs verbuchen konnte, während Windows mit einem Minus von 1,7 % leben muss.

Eine Erklärung hat Lemos für sich bereits gefunden: The main reason why I switched is that Firefox got too sluggish for me. It became too slow to start, to interact and to exit. Dennoch ist nicht alles Gold, was glänzt; er sieht auch viele negative Aspekte an Googles Speed-Machine. So fehlten einige ihm lieb gewordene Extensions völlig oder böten im Vergleich zu Firefox eine eingeschränkte Funktionalität. Auch stören ihn Kleinigkeiten wie die URL-Darstellung in der Status-Bar oder die fehlende Funktionalität, direkt zum markierten Quelltext zu springen. Alles in allem mache der enorme Geschwindigkeitsvorteil jedoch vieles wieder wett.

Repräsentativ ist diese Erhebung freilich nicht. Zum einen werden nicht alle PHP-Entwickler regelmäßig die Seite besuchen, zum anderen sollte man als Webentwickler ohnehin die volle Palette an Browsern verwenden; gut möglich, dass man so aus einer Testsituation heraus mit einem Browser unterwegs ist, den man eigentlich gar nicht als Standardvehikel verwendet.

Bei uns verhält es sich übrigens ähnlich mit der Verteilung der Browser. Auf Platz eins liegt mit knapp 67 % aller Zugriffe der Firefox, gefolgt vom Internet Explorer mit 12 %. Google Chrome wird mit knapp 7 % jedoch weniger genutzt als Safari, der knapp 0,2 % mehr Zugriffe zu verzeichnen hat.

Das legt natürlich die Frage nahe, für welchen Browser sich unsere Leser aus welchem Grund entschieden haben.

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