Mit Flow 3.0 erreicht das Team einen neuen Meilenstein

Flow 3.0
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Es ist alles im Fluss beim Team hinter dem Flow-Framework . Denn mit Flow 3.0 hat das Team vorgelegt und erreicht damit nach zwei Jahren Entwicklungsarbeit einen großen Meilenstein.

Es enthält zahlreiche neue Features und einige Breaking Changes. Außerdem wurde das Package TYPO3.Party aus der Distribution entfernt. Es kann zwar nachträglich installiert werden, stellte aber allgemein zu viel Ballast dar; vor allem für Projekte, in denen keine Userverwaltung vorgesehen war.

Flow 3.0

Mit dem ersten Release einer Major-Version seit zwei Jahren haben sich natürlich zahlreiche Dinge unter der Haube geändert – so zum Beispiel auch die Mindestanforderungen oder die verwendeten Packages und Bibliotheken.

Die erste große Änderung betrifft daher die Mindestvoraussetzung an die PHP-Version. Flow 3.0 wird nicht mehr wie bisher PHP 5.3.2 benötigen, sondern erst ab PHP 5.5.0 seinen Dienst tun. Bei Verwendung einer kleineren PHP-Version wird Flow eine entsprechende Fehlermeldung ausgeben.

Darüber hinaus ist Flow 3.0 vollständig HHVM-Kompatibel. Außerdem enthält es bereits den Grundstock für die Kompatibilität mit PHP 7.

Was die mitgelieferten Bibliotheken und Packages angeht, gibt es ebenfalls Neuigkeiten. So wurde das Doctrine-ORM auf Version 2.4 angehoben, PHPUnit auf Version 4.5 und vfsStream auf Version 1.4.

Security first

Einen großen Wert hat das Team auf den Bereich Sicherheit gelegt. Im Zuge der Überarbeitungen des Security-Frameworks wurde so zum Beispiel auch das Konzept der Privilegien eingeführt, mit dem es wesentlich leichter sein soll, die eingebauten Privilegien-Typen – vorher bekannt unter dem Namen resources – zu erweitern.

Hinzu kommt die Entfernung des Flags TYPO3.Flow.security.enable, der ursprünglich aus Performancegründen und für die Vereinfachung von funktionalen Tests eingeführt wurde.

Eine weitere sicherheitsrelevante Änderung wurde auch in Flow 2.1, 2.2 und 2.3 zurückportiert. So war es bisher nicht möglich, über das Command Line Interface geschützte Methoden aufzurufen, da die Authentifizierung nur auf HTTP-Requests ausgerichtet ist. Dieses Feature wurde nun im CLI deaktiviert.

Weitere Änderungen

Natürlich sind das noch lange nicht alle Änderungen in Flow 3.0. So wurde beispielsweise auch das Ressourcen-Management komplett nach dem Vorbild des TYPO3.Media-Packages überarbeitet und bietet neben der Verwaltung des lokalen Filesystemst nun auch Support für Amazon S3 und Rackspace CloudFiles. Mit der Überarbeitung ist es ab sofort auch möglich, Dateien in Collections zu gruppieren und für jede Collection eigene Speicherungs- und Veröffentlichungsregeln zu definieren.

Darüber hinaus wurden auch der Template-Engine Fluid einige größere Überarbeitungen spendiert, wie beispielsweise konfigurierbaren Namespaces, einem verbesserten Error Handling und Formulare oder ein konsistentes Verhalten beim Escapen von dynamischen Strings in Templates.

Eine detaillierte Übersicht über diese und alle weiteren Änderungen – wie beispielsweise den integrierten Entwicklungs-Server – findet man in der offiziellen Release-Ankündigung. Noch mehr Informationen bietet da nur noch das Changelog.

Aufgrund der zahlreichen Änderungen an Flow 3.0 hat das Team übrigens eine ausführliche Upgrade-Anleitung veröffentlicht, mit der das Update kein Problem darstellen sollte. So steht dem Update endgültig nichts mehr im Weg.

 

Aufmacherbild: River flowing down stream across a beautiful forest von Shutterstock / Urheberrecht: ActiveLines

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