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Core-Entwickler Matias Ventura stellt Vision für Blockeditor Gutenberg vor

WordPress: Zukunftsvision für Standardeditor Gutenberg vorgestellt
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Seit WordPress 5.0 ist er bekannt und mehr oder weniger beliebt: der Blockeditor Gutenberg. Ein Core-Mitglied des Projekts hat eine Demo für Gutenberg präsentiert. Das Video zeigt, wie der Standardeditor in Zukunft aussehen könnte.

Mit WordPress 5.0 im Dezember 2018 kam Gutenberg, der neue Standardeditor für das meist genutzte Content Management System. Webseiten können seitdem mithilfe von Blocks und ohne HTML- und CSS-Kenntnisse erstellt werden. Einer der leitenden Core-Entwickler des Projektes, Matias Ventura, hat ein Demo-Video vorgestellt. Darin zu sehen: ein Ausblick auf die mögliche Zukunft von Gutenberg.

Gutenberg-Demo: Ein Blick in die Zukunft

Matias Ventura hat die Vision des Gutenberg-Projektteams für den Blockeditor in einer Demo veranschaulicht und auf wordpress.org zur Verfügung gestellt.

Die Demo fokussiert sich auf sogenannte Inhaltsbereiche. Damit sind Bereiche gemeint, in denen Blöcke vom Nutzer hinzugefügt und bearbeitet werden können. Sie können auch als Blockbereiche bezeichnet werden, um Unstimmigkeiten zu vermeiden. Zu den Blockbereichen zählen unter anderem Kopf- und Fußzeilen sowie Seitenleisten. Diese Blöcke sollen sowohl auf der ganzen Webseite als auch in Einzelansichten überarbeitet werden können. Dazu wird jeder Blockbereich einzeln gespeichert, wie das folgende Beispiel zeigt.

Es entstehen unterschiedliche Ansichten. Auch ein Entwurfsmodus für einzelne Blockbereiche könnte gemäß der Demo Teil des zukünftigen Editors sein.

Aus technischer Sicht: Was steckt dahinter?

Blockbereiche könnten zukünftig als individuelle Einträge in einem benutzerdefinierten Post Type wp_template gespeichert werden. Mithilfe einer losen Semantik und der Möglichkeit beliebig viele Blöcke aufzunehmen, können innerhalb des wp_template auch spezielle Root-Templates existieren, die verschiedene Blockbereiche verknüpfen können. Hier ein Beispiel aus dem Blog-Beitrag von Matias Ventura:

wp:area { id: "header" }
    wp:site-title
    wp:navigation
    wp:paragraph { content: "Hello, world!" }
wp:area { id: "post" }
    wp:post-title
    wp:post-date
    wp:post-content

Einzeln abrufbare Einträge in wp_template können zu größeren Template-Einheiten kombiniert werden. Dadurch soll sowohl eine konzeptionelle Trennung als auch eine einheitlicher Bearbeitungsverlauf möglich sein. Die verschiedenen Elemente sollen von der Editor-Anwendung an der richtigen Stelle gespeichert werden können.

Nähere Informationen zu den technischen Details finden sich in dem Beitrag zur Demo auf der offiziellen WordPress-Webseite.

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