Basta! on Tour, SharePoint Summit und die Windows 8 Days

Quer durch die Microsoft-Galaxy
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Basta! on Tour, SharePoint Summit und die Windows 8 Days: Gleich drei Trainingsevents fanden jetzt parallel in München statt und boten den Teilnehmern die Möglichkeit, sich umfassend über die Neuerungen im Microsoft-Ökosystem zu informieren. 12 Speaker gaben in rund 30 Sessions und Workshops Neuigkeiten, Tipp und Tricks zu Windows Store Apps, SharePoint 2013 und .NET 4.5 weiter. Dabei arbeiteten Speaker und Teilnehmer eng zusammen. Gerade die Workshops boten die Möglichkeit, das Vorgeführte selbst praktisch in die Tat umzusetzen und dabei stets einen kompetenten Ansprechpartner zur Seite zu haben.

Die Essentials von Windows 8 zeigten Dominik Baier (thinktecture ) und Jörg Neumann (Acando GmbH). Sie erklärten etwa, was es mit dem Application Manifest auf sich hat: Wenn man eine neue Windows-8-App entwickelt, wird automatisch ein Application Manifest erforderlich, das Visual Studio erstellt. Es ist vor allem deshalb mit Bedacht auszufüllen, da es bei der Aufnahme in den Windows Store von Microsoft genauestens geprüft wird. Zum Beispiel muss der Entwickler für seine App genaue Capabilities festlegen und diese auch begründen, etwa warum für die App ein Kamerazugriff erforderlich ist. Unter „Assets“ ist etwa festzulegen, welche Formfaktoren die App erfüllen soll. Wichtig dabei: Für jede Auflösung und jeden Formfaktor müssen die Grafiken einzeln angepasst hinterlegt werden.

Jörg Neumann

„Auf zu neuen Ufern“ hätte die Session von Christian Wenz (Arrabiata Solutions GmbH) eigentlich heißen müssen, denn dabei ging es um die Windows-8-Entwicklung mit HTML5 und JavaScript für all jene, die sich nicht mit C# befassen möchten. Gegenüber dem neuen TypeScript zeigte sich Christian Wenz noch verhalten: „Es bleibt abzuwarten, ob in zwei Jahren noch jemand darüber spricht.“

Die Neuerungen in .NET 4.5 stellte Dr. Holger Schwichtenberg (IT-Visions) vor. Vor allem die asynchrone Programmierung mit den Schlüsselwörtern async und await stellt sich als ein Highlight heraus. Vorbei sind die Zeiten der asynchronen Programmierung mit Delegates und dem Async Event Pattern, und das ist auch gut so. Aber auch ASP.NET Model Binding, Bundling und Minification dürfen bei der Fortschrittsanalyse von .NET 4.5 nicht unerwähnt bleiben.

Einen Battle of the Workflow Engines lieferten sich Bernd Pehlke (Computacenter AG) und Ashley Evans (K2). Beide vertraten jeweils eine Drittanbieterlösung zur BPM-Prozessabbildung: K2 und Nintex. Im Gegensatz zum in SharePoint enthaltenen SharePoint Designer etwa biete Nintex einfachere Bedienbarkeit: Der Workflow Designer funktioniert primär via Drag and Drop, so werden komplexe Geschäftsprozesse eher „gezeichnet“ als gecoded. Die K2 BPM Plattform bietet ebenfalls so einen Workflow Designer, der nach einem ähnlichen Prinzip aufgebaut ist wie Nintex: Je nach Prozess können Genehmigungsinstanzen, Restriktionen etc. „eingebaut“ werden. Danach kann das Model dank Visio in den SharePoint Designer 2010 übertragen werden.

Natürlich waren das bei weitem nicht alle Themen, in denen sich die Teilnehmer fortbilden konnten. Was XAML-Entwickler bereits für die Entwicklung von Windows 8 Apps mitbringen, wurde ebenso gezeigt wie, was nach dem Abschied von Silverlight in Sachen moderne Webanwendungen zu tun ist. Die Neuheiten von SharePoint 2013 gingen Hand in Hand mit allem, was man über jQuery wissen muss.

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