Quick and Dirty (Teil 3)
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Streifzug: Überblick zu wichtigen Programmfunktionenclass=“headline“>
In diesem Abschnitt werden interessante Programmfunktionen der Software vorgestellt, die die Arbeit mit der Anwendung durchaus komfortabel

Streifzug: Überblick zu wichtigen Programmfunktionen

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In diesem Abschnitt werden interessante Programmfunktionen der Software vorgestellt, die die Arbeit mit der Anwendung durchaus komfortabel machen:

  • Rechtschreibprüfung: Nichts ist ärgerlicher als orthografische „Flüchtigkeitsfehler“, womöglich noch auf der Startseite. Der Besucher bemerkt es bestimmt. Expression Web enthält eine Rechtschreibprüfung, die ähnlich funktioniert wie bei den Office-Produkten.
  • Suchfunktion: Mithilfe des Dialogfeldes SUCHEN UND ERSETZEN lässt sich sowohl Text als auch Quellcode schnell finden und ändern.
  • RSS Feeds hinzufügen: Really Simple Syndication (RSS) bieten News aus den verschiedensten Quellen. Ein RSS Feed basiert auf einem XML File, welches automatisch aktualisiert wird, sobald neue Informationen zur Verfügung gestellt werden. So können sich die Nutzer der Webseite stets über das Thema auf dem Laufenden halten. Microsoft Expression Web unterstützt die Einbindung von RSS Feeds. Es wird vorausgesetzt, dass man die Quelle als XML-Datei zur Datenquellenbibliothek hinzufügt. In einen zweiten Schritt können die entsprechenden Felder ausgewählt und auf der Seite hinzugefügt werden.

  • SuperPreView: Diese spezielle Ansicht beschleunigt die Überprüfung der erstellten Seite bezüglich der Kompatibilität mit den verschiedenen Browsern. Die Seiten werden so dargestellt, wie sie in den unterschiedlichen Browsern später angezeigt werden. SUPERPREVIEW erkennt dazu die lokal installierten Internetbrowser.

  • Unterstützung einer vereinfachten Veröffentlichung der Webseite: Unmittelbar aus dem Programm heraus lassen sich die Inhalte per FTP auf den entfernten Server zum Anbieter des Web-Hosting übertragen. Die Verwendung eines eigenen FTP-Clients ist daher für diese Zwecke entbehrlich.

  • Expression Web unterstützt zahlreiche Script- und serverbasierte Sprachen. Das sind PHP, HTML/XHTML, XML, XSLT, CSS, JavaScript, ASP.NET, ASP.NET AJAX, Silverlight, Flash, Windows Media und Photoshop. Die Anwendung lässt den Entwickler in der Wahl der Technologie frei.
  • Erleichterte Unterstützung der Einrichtung einer Navigation: Mit dem Befehl EINFÜGEN | HYPERLINK gelangt man zu einem Dialogfeld. Es müssen die Adresse und der Zielframe festgelegt werden. Für interne Links (Verweise auf Stellen innerhalb des Webprojektes) definiert man Textmarken, die im Dialogfeld komfortabel ausgewählt werden.
  • Unterstützung der Definition von Hotspots in Bildern: Mittels Hotspots können in Bildern und Grafiken Bereiche festgelegt werden, denen ein individueller Hyperlink zugeordnet werden kann. So kann der Benutzer beispielsweise anhand einer digitalen Landkarte die richtige Region auswählen. Mit Expression Web kann man einen solchen Hotspot-Bereich sehr leicht zeichnerisch (Auswahl als Rechteck oder Kreis) definieren.
  • Unterstützung von Formularen: Interaktive Webseiten setzen die Einbindung von Formularen voraus. Der einfachste Fall ist ein Kontaktformular. Das Programm unterstützt die Verwendung unterschiedlicher Formulartechniken, je nachdem welche Technik durch den Server angeboten wird bzw. für welche Technik man sich entschieden hat. Die Formularelemente werden per Drag and Drop auf die Seite gezogen.
  • Anbindung von Datenbanken: Die Erstellung von Webseiten ist nicht auf statische Seiten begrenzt. Über die DATENQUELLENBIBLIOTHEK können die unterschiedlichsten Quellen an Daten angebunden werden. Beispielsweise eine XML-Datenquelle oder eine Verbindung zu einem SQL-Server als ASP.NET-Datenquelle.
Fazit

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Microsoft Expression Web hinterlässt einen ausgereiften und strukturierten Eindruck. Die Oberfläche erscheint aufgeräumt und das Bedienkonzept schlüssig. Tatsächlich lassen sich – auch durch einen Einsteiger – schnell Webauftritte auch im größeren Umfang erstellen. Bestehende Webseiten können ebenfalls mit der Software bearbeitet werden. Die konsequente Verwendung von Formatvorlagen in Form von Cascading Style Sheets und das gleichberechtigte Nebeneinander von grafischem Designer und Quelltexteditor macht einen guten Eindruck. Kommen wir zurück auf die Überschrift: Quick? – Ja. Dirty? – Nein. Der generierte HTML-Quelltext ist aufgeräumt, nicht überladen und auch noch von Hand wartbar. Fazit: Das Produkt kann mit den berechtigten Vorurteilen dieser Art von Anwendungen brechen. Die Zielgruppe ist heterogen: Versierte (Web-)Entwickler können es durchaus verwenden, um das eine oder andere Projekt in kurzer Zeit umzusetzen, denn nicht immer sind Zeit und Budget für einen umfassenden Einsatz eines CMS vorhanden ist. Auch sind nicht alle Programmierer in Webtechnologien zu Hause, müssen jedoch gelegentlich dennoch anspruchsvolle Seiten erstellen. Für den Einsteiger kann die Nutzung durchaus gewinnbringend sein, da man selber zwischen manueller Codierung und Unterstützung durch den Designer wählen kann. Weitere Informationen zum Produkt findet man unter [2] .

Dr. Veikko Krypczyk studierte Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik Promoviert hat er auf dem Gebiet der Algorithmenentwicklung für Tourenplanungsprobleme. Er arbeitet als Fachautor und Programmierer. Bei Fragen schreiben Sie eine E-Mail: info@it-fachartikel.de
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