Quo vadis, Internet of Things?
Kommentare

„Our economy, society and survival aren’t based on ideas or information – they’re based on things“, schrieb der Technologie-Vordenker Kevin Ashton 2009. Ashton sieht sich selbst als Urheber

„Our economy, society and survival aren’t based on ideas or information – they’re based on things“schrieb der Technologie-Vordenker Kevin Ashton 2009. Ashton sieht sich selbst als Urheber des Begriffs „Internet of Things“, den er 1999 in einer Präsentation über ein RFID-System bei Procter & Gamble erstmals erwähnt hatte. Damals war er Forscher am Auto-ID Center am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston, wo er mit Kollegen einen internationalen RFID-, also Funk-Standard erarbeitete. Wie effizient sich doch wirtschaften ließe, wenn „Dinge“ selbständig miteinander kommunizieren, Daten sammeln und ihresgleichen steuern könnten, so Ashtons Vision damals.

15 Jahre später: Das Internet der Dinge entwickelt sich zum wichtigsten Innovationstreiber für Unternehmen, Wissenschaft und Kultur. Die „Dinge“, die Ashton 2009 als Rückgrat unserer Wirtschaft und Gesellschaft bezeichnet hatte, werden immer kleiner, energiesparender, intelligenter – und, dank Kommunikationstechnologien, die mit dieser rasanten Emanzipation der Dinge Schritt halten, immer vernetzter. Sie entstehen wie aus dem Nichts: Der Innovationsgeist und Ideenreichtum der Startup-Szene, kompakte und erschwingliche Elektronik und nicht zuletzt der kometenhafte Aufstieg von Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter oder Indiegogo machen es möglich. Schon jetzt bevölkern diese „Dinge“ Alltag und Geschäftsleben: Smart Homes, Connected Cars oder Industrie 4.0 sind dabei aber nur die Spitze des IoT-Eisberges

Quo vadis, Internet der Dinge? Baut in Zukunft jeder sein eigenes Smartphone aus Komponenten, die er dem 3-D-Drucker entlockt? Bringen uns bald Roboter des Frühstück ans Bett? Werden wir künftig von selbstfahrenden oder -fliegenden Taxis zur Arbeit transportiert? Ist ein winziger Sensor auf der Haut vielleicht der beste Hausarzt? Wann wird die intelligente Fabrik Realität?

Wer sich mit diesen Fragen auseinandersetzen möchte, dem sei die Internet of Things Conference empfohlen – eine neue Konferenz, die vom 1. bis zum 3. September 2014 zum ersten Mal parallel zur Mobile Tech Conference im Nhow Hotel Berlin stattfindet. Die Internet of Things Conference (IoTCon) vernetzt die führenden Köpfe auf diesem innovativen Terrain – Developer, Designer, Unternehmer, Bastler – und versorgt sie mit erstklassigem technischem und strategischem Wissen. Die Konferenz verbindet technisches Know-how mit dem kreativen Potenzial von Startups und Designern, denn mit dem Internet der Dinge entsteht ein gewaltiger Markt über viele Industriesektoren hinweg. Alle Sessions der Mobile Tech Conference können kostenlos mitbesucht werden. Mehr Infos unter: www.iotcon.de

Kleiner Tipp: Bis Donnerstag, den 15. Mai gelten noch die Frühbucherpreise der Internet of Things Conference, mit denen Sie bis zu 200 Euro sparen und kostenlos ein Notebook oder Tablet dazu bekommen können. 

Einen Vorgeschmack auf die Internet of Things Conference bietet der Internet of Things Day, der nächste Woche im Rahmen der JAX 2014 stattfindet. Am 14. Mai werden IoT-Experten einen ganzen Tag lang Plattformen, Tools, Protokolle und Architekturen für das Internet der Dinge vorstellen. Besondere Highlights: die Keynote „The Next 5 Years of the Internet of Things“ von Alexandra Deschamps-Sonsino, ihres Zeichens Gründerin des Startups Good Night Lamp; und die IoT Night mit einem bunten Programm. Zu den Mitwirkenden zählen: fliegende Haie, anhängliche Drohnen und LEGO-Mindstorms-Kampfmaschinen. Auf der W-JAX 2013 wurde diese Tradition begründet. Einige Eindrücke von der „Embedded Night“, wie sie letztes Jahr hieß, zeigt das folgende Video:

 

 

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -