Quo vadis, Kinect?
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Seit Juni ist die Xbox One auch ohne Kincet-Sensor zu haben – für immerhin 100 Dollar weniger. Könnte das als Zeichen dafür gewertet werden, dass Microsoft nicht mehr vollstes Vertrauen in den Erfolg

Seit Juni ist die Xbox One auch ohne Kincet-Sensor zu haben – für immerhin 100 Dollar weniger. Könnte das als Zeichen dafür gewertet werden, dass Microsoft nicht mehr vollstes Vertrauen in den Erfolg der Bewegungssteuerung besitzt?

Nein, sagt zumindest Kareem Choudhry (Director of Development, Xbox Software Engineering) in einem Interview mit Xbox Wire:

„We continue to believe that Kinect delivers a premium experience for Xbox One, and we’re committed to Kinect. Kinect games will still have full Kinect support, and we will continue to have the $499 (USD) bundle with Kinect available for people that want the complete Xbox One experience.“

Aber bedeutet das wirklich Entwarnung? Vermutlich nicht unbedingt: So erfährt die GPU der Xbox One ohne Kinect eine Leistungssteigerung von 10%, was von einigen Spiele-Entwicklern – und Microsoft selbst – bereits schon eingeplant wird. Denn, so Choudhry weiter:

„We’re working with developers that have games in development to help them understand and take full advantage of what these changes have to offer. Several titles have already publicly stated they intend to benefit from the extra performance, including “Destiny” and “Sunset Overdrive.”“

Microsoft fährt also vorerst eine Doppelstrategie: „premium experience“ einerseits, mehr Rechenleistung für Spiele andererseits. Doch wie das mit Doppelstrategien so ist: Ob sie wirklich dauerhaft durchzuhalten sind, ist fraglich.

Aufmacherbild: Two one-way signs on the street von Shutterstock / Urheberrecht: Pincasso

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