Sencha Touch

RIA goes Mobile
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Wer nicht für jede mobile Plattform eine eigene native App entwickeln möchte, kommt an Webapplikationen für Smartphones nicht vorbei. Rich Internet Applications (RIA) bieten den von nativen Apps gewohnten Bedienungskomfort und sind nach dem Start gegen Netzabbrüche gefeit, da der Client lokal auf dem Endgerät abläuft. Auch der Entwickler profitiert von diesem Ansatz, denn RIA-Frameworks wie Sencha Touch bieten hohe Qualität und Produktivität in Kombination mit einem Programmiermodell, das einfach Spaß macht. Dieser Artikel beschreibt das Konzept und die Implementierung einer Sencha Touch App und bietet einen leichten Einstieg in die Arbeit mit dem Framework.

Das Mobile Web wächst explosionsartig. Nach neuesten Statistiken wird schon im Jahr 2013 die Zahl der mobilen Internetnutzer die der stationären übertreffen. Künftig werden viele Nutzer vielleicht sogar überhaupt keine Desktop-Rechner mehr nutzen. Will man also seine Anwender mit Applikationen und Services erreichen, so gilt es, mobile Plattformen zu berücksichtigen. Aber welche Plattform soll es sein? iOS oder Android, Windows Phone oder Symbian? Es scheint an der Zeit, eine Architektur zu entwickeln, die all diese Systeme unterstützt. Denn nur so kann man wirklich alle Anwender erreichen. Die native App ist in diesem Fall keine Lösung, denn eine native App ist immer – mit allen Vor- und Nachteilen – auf eine spezifische Plattform zugeschnitten. Sieht man von speziellen Anforderungen wie Echtzeitperformance und umfangreicher lokaler Datenablage ab, ist eine native App auch gar nicht notwendig, denn eine alternative Architektur, die alle Plattformen unterstützt, ist längst zur Hand: das Web. Allerdings sind Webanwendungen in den letzten Jahren in Verruf geraten: Sie sind umständlich zu bedienen, stören den Benutzer durch Ladezeiten und häufigen kompletten Seitenaufbau und haben Schwierigkeiten mit der Verwaltung großer Datenmengen durch das Frontend. Ja, genau – eine Standardwebanwendung kann einer nativen App nicht das Wasser reichen. Dazu braucht man eine Webanwendung, die sich wie eine native Anwendung bedienen lässt, eine leichte Integration mit Medien aller Art erlaubt und mit der auch auf lokale Devices der Plattform zugegriffen werden kann. Genau diese Eigenschaften haben Rich Internet Applications (RIA).

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