Road to Zend Framework 2.0
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Chris Rea hatte einst sehr eindrucksvoll über die Road To Hell gesungen – Matthew Weier O’Phinney plaudert nun pünktlich zum 15. Geburtstag von PHP über die Road(map) To Zend Framework 2.0.

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Chris Rea hatte einst sehr eindrucksvoll über die Road To Hell gesungen – Matthew Weier O’Phinney plaudert nun pünktlich zum 15. Geburtstag von PHP über die Road(map) To Zend Framework 2.0.

Der aktuelle Stand der Dinge

Das ZF 2.0 soll in allen Bereichen besser werden. Es soll trivially simple sein, das Framework zu erweitern, die Baseline-Performance soll um 200 – 300 % gegenüber Version 1.x gesteigert werden und last not least solle das neue Release als gutes Beispiel für die Verwendung von PHP 5.3 voran gehen. Und auf dem Weg in diese Richtung habe man schon eine gute Strecke zurückgelegt.

Vieles sei bereits migriert; um genau zu sein alles außer den Zend_Service-Klassen, dem MVC und den Komponenten, die darauf aufbauen. Das alles kann übrigens auch auf Git verfolgt werden. Der Aufbau dort ist traditionell: eine Handvoll Entwickler besitzen einen Commit-Access, der Rest kann Pull-Requests erstellen und somit Einfluss auf die Entwicklung nehmen. Wer einen Blick riskieren und den aktuellen Stand der Dinge klonen möchte, sollte sich folgendes Repository notieren:

git clone git:://git.zendframework.com/zf.git

Dennoch sollte man stets im Hinterkopf behalten, dass sich die Entwicklung in einem sehr frühen Stadium befindet; man sollte sie unter keinen Umständen für den produktiven Einsatz verwenden. In fact, the APIs will change in the coming weeks and months, and should not be relied on for really much of anything.

Die Zukunft

Über Release-Termine von Beta-Versionen oder gar des finalen Releases könne er indes noch nichts sagen. Aktuell sei man im Team noch dabei, Milestones und die dazu gehörenden Daten festzulegen. Die Roadmap zum neuen Major-Release hatte Matthew zwar bereits im November im Wiki veröffentlicht, aufgrund des Feedbacks mussten jedoch viele Entscheidungen und Zielsetzungen überdacht werden.

Diese neuen Einflüsse haben zu einer intensiven Diskussion mit Bill Karwin, dem ehemaligen Project-Lead des Zend Frameworks, geführt. Aufgrund Karwins Erfahrungen mit dem Release von Version 1.0, dem Feedback zur ersten Version der Roadmap sowie einer Umfrage, die via Mailing Lists, IRC, Twitter und Blogs geführt wurde, hat Matthew eine neue Roadmap erstellt. Darin geht es mehr um die Ausrichtung von Version 2.0 als um Daten. Die Zielsetzung ist klar definiert: The primary thrust of ZF 2.0 is to make a more consistent, well-documented product, improving developer productivity and runtime performance.

Das Drumherum

Rund um das Zend Framework hat sich bekanntlich eine große Community geschart; das beweisen die Bug Hunt Days jedes Mal aufs Neue. Rund um das neue Release haben die Community-getriebenen Aktionen sogar noch weiter zugenommen. So wurde der Ruf nach einem Community Reveiw Team laut, das vor allem neue Patches und Vorschläge reviewen soll, bevor diese in den Master Brach übernommen werden. Man sei zwar noch dabei, diese Gedanken in eine greifbare Form zu bringen, aber alles in allem scheint man sich bei Zend dafür begeistern zu können.

Darüber hinaus haben einige Contributors damit begonnen, das Rewrite und Refactoring einzelner Komponenten des Frameworks zu diskutieren. Wer sich berufen fühlt dabei ein Wörtchen mitzureden, sollte einen Blick in den entsprechenden Beitrag der zf-contributors-Liste oder in den #zftalk.dev-Channel auf Freenode werfen.

Alles in allem scheint man mit dem ZF 2.0 auf dem besten Wege zu sein, sich auf die aktive Community zuzubewegen. Was noch zu sagen bleibt, drückt Matthew selbst am besten aus:

These are exciting times for Zend Framework development — the first time we can break backwards compatibility since the 1.0 release, and a chance to participate in cutting edge PHP 5.3 development. While the process has been slow, it’s also been incredibly rewarding and a huge learning experience — and I’m glad I’ve had the chance to participate. I hope you’ll join us!Matthew Weier O’Phinney

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