Teil 1: Wie sicher sind symmetrische Verfahren noch?

Kryptografie im NSA-Zeitalter
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Die NSA kann manche Verschlüsselungen brechen und nimmt Einfluss auf die Entwicklung von Kryptografiestandards. Wem, oder besser: Welchen Verfahren ist noch zu trauen? Und wie setzt man sie sicher ein?

Seit der Veröffentlichung der von Edward Snowden geleakten NSA-Daten ist die Verunsicherung groß: Wo hat die NSA überall die Finger im Spiel? Was ist noch sicher? Welchen Protokollen kann man noch vertrauen? Ich werde versuchen, diese Fragen in einer kleinen Artikelserie zu beantworten. Los geht es mit symmetrischer Verschlüsselung, bei der zum Ver- und Entschlüsseln der gleiche Schlüssel verwendet wird (Abb. 1). Ein symmetrisches Verschlüsselungssystem können Sie sich als undurchsichtigen Kasten mit einem Schloss vorstellen, für das es zwei gleiche Schlüssel gibt. Als erstes symmetrisches System stelle ich ein Verfahren vor, dass Sie keinesfalls mehr verwenden sollten: DES.

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