Semantic UI: Wie Bootstrap, aber mit anderem Vokabular
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UI-Elemente heißen in jedem Frontend-Framework anders, und zusätzlich kocht jeder Entwickler sein eigenes Süppchen. So versteht der eine bald nicht mehr, was der andere verbrochen hat. In einem mutigen

UI-Elemente heißen in jedem Frontend-Framework anders, und zusätzlich kocht jeder Entwickler sein eigenes Süppchen. So versteht der eine bald nicht mehr, was der andere verbrochen hat. In einem mutigen Versuch, die UI-Elemente etwas austauschbarer zu machen, hat der New Yorker Webentwickler Jack Lukic nun Semantic UI ins Leben gerufen. An die Stelle von kurzen Trivialnamen wie row treten aussagekräftige Titel wie ui three column grid. Damit bekommen die Elemente gleich auf’s Etikett geschrieben, was in ihnen steckt. Nun soll dieses System ausdiskutiert werden. Und wo kann man das geschickter machen als im Entwickler-Facebook GitHub?

Ein Blick in die Reaktionen zu dem Framework offenbart jedoch gemischte Gefühle: Die einen freuen sich über den wirklich expressiven Stil und sagen, dass sie von den neuen Namenskonventionen begeistert sind. Die anderen fragen sich, was an dem Framework semantisch sein soll, wenn es unentwegt „div“-Elemente auszeichnet und diese lediglich nach ihrem Aussehen statt nach ihrem Inhalt benennt. Die belgische Grafikdesignerin Veerle Pieters schreibt:

Dem Anschein nach hat Lukic also nur einen Fuß in die richtige Richtung gesetzt; der andere jedoch ging geradewegs in die verkehrte. Trotzdem beteiligen sich seit einiger Zeit schon etliche Entwickler an der Ausarbeitung der Spezifikation. Vielleicht kriegt der Hinkefuß ja doch noch die Kurve.

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