Shopware 3.5: Erste Community Edition vorgestellt
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Shopware hat seine neue Version 3.5 des gleichnamigen Shopsystems vorgestellt – und neben Bugfixes und einem technisch neu umgesetzten CSS-Framework erstmals auch eine eigene Community Edition herausgegeben.

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Shopware hat seine neue Version 3.5 des gleichnamigen Shopsystems vorgestellt – und neben Bugfixes und einem technisch neu umgesetzten CSS-Framework erstmals auch eine eigene Community Edition herausgegeben.

Open Source

Die Community Edition soll sich nur in Hinblick auf die Supportleistungen gegenüber Shopware Professional Core unterscheiden und wird (mit Ausnahme zusätzlicher Module) komplett quelloffen herausgegeben. Kleiner Wermutstropfen: Erst ab Version 4 soll die Software dann auch unter eine „offizielle Open-Source Lizenz“ gestellt werden, so das Unternehmen – die genaue Art der Lizenzierung werde derzeit noch definiert.

Technisch gesehen setzt Shopware auf das 960.gs-Grid-System, jQuery, die Template Engine Smarty 3 und das selbst entwickelte, Zend Framework-basierte Framework Enlight.

Enlight: Das eigene PHP-Framework

Durch die Kompatibilität zum Zend-Framework kann auf bereits existierende Standard-Komponenten zurückgegriffen werden. Ziel ist es also keinesfalls viel Zeit und Entwicklungskapazitäten in die Programmierung von Lösungen zu investieren, die es bereits vielfach gibt. Wir wollen ein Standard-Framework entwickeln, welches sich durch seine gute Usability und Konsistenz sowie seinen Fokus auf die Entwicklung moderner Ajax basierender Applikationen auszeichnet. shopware AG, 2010

Die Entwicklung des Frameworks sei zwar noch nicht abgeschlossen, jedoch würde die aktuelle Version von Shopware 3.5 bereits in weiten Teilen auf dem aktuellen Stand von Enlight aufbauen. Neben dem grundsätzlichen Aufbau des System, der sich in wesentlichen Teilen (Core, Dispatcher, Router, Request, Response, Controller) identisch zum Zend Framework verhalten soll, versprechen die Entwickler auch eine native Integration von ExtJS, wodurch sich Formulare/Grids und andere Bedienelemente vollautomatisch auf Basis der Datenbank-Struktur erstellen lassen sollen. Auto-Update-Features, ein intelligentes Vererbungssystem und ein spezielles Parameter-Handling zur Steigerung der Sicherheit sollen das System damit auch für Developer interessant machen.

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