Silex, das pummelige Microframework?
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Microframework. Ein schönes Buzzword. Was heißt das eigentlich? Am Beispiel von Silex, dem kleinen Ableger des Symfony Frameworks, wagt der schweizer PHP-Entwickler Igor Wiedler den Vergleich zwischen

Microframework. Ein schönes Buzzword. Was heißt das eigentlich? Am Beispiel von Silex, dem kleinen Ableger des Symfony Frameworks, wagt der schweizer PHP-Entwickler Igor Wiedler den Vergleich zwischen Silex, Symfony 2 Standard, dem Skeleton des Zend Framework 2 und Laravel 4. Er will der Behauptung auf den Grund gehen, die einige andere Entwickler in den Raum geworfen haben, dass Silex sein Versprechen nicht einlöse, ein wirkliches Microframework zu sein. Stattdessen sei es genau so aufgebläht wie sein großer Bruder Symfony, biete aber nur die Hälfte der Features.

Dabei kommt Silex gerade mal mit sieben Komponenten daher. Bei Symfony sind es 60, bei ZF2 49, bei Laravel 58. Und in Codezeilen ausgedrückt lädt Silex bei einem Standard-Request knapp über 4.000 Zeilen aus 50 Klassen. Das ist zwar das Zwei- bis Vierfache wie bei den Konkurrenten Slim, Limonade oder Breeze, aber auch das findet Wiedler nicht entscheidend. Er sagt:

While I agree that less lines of code and less dependencies are desirable, that is not the top priority. Micro means that silex exposes a minimal interface. It makes a minimal amount of decisions for you. Everything else follows from that principle.

Der Reiz, den er an einem Microframework empfindet, wird also überwiegend davon bestimmt, wie wenig es ihm Design-Entscheidungen vorwegnimmt. Und da liegt Silex mit einem Public-API von nur fünf Klassen noch sehr weit vorne. Teilt Ihr diese Meinung?

Aufmacherbild: Girl stand on scales von Shutterstock / Urheberrecht: Boris Ryaposov

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