Silverlight Text Trimming und Bing Maps
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Die Serie „Silverlight Expertise“ des dot.NET Magazins präsentiert monatlich zwei leckere Top-How-Tos zum Thema Silverlight von Gregor Biswanger (www.dotnet-blog.net), sodass Einsteiger und fortgeschrittene Silverlight-Experten durch geballtes Wissen gesättigt werden. Heute stehen auf der Menükarte „Text Trimming“ und „Bing Maps für Silverlight“. Viel Spaß und einen guten Appetit.

Menü 1 für Einsteiger: Text Trimming

Mit Silverlight 4 ist eine neue Unterstützung für Text Trimming (Textbeschneidung) möglich. Dieses neue Feature erkennt automatisch, ob ein Text zu lang ist, um korrekt auf einem TextBlock-Steuerelement angezeigt werden zu können. Der Text wird am Ende automatisch durch Punkte „…“ beendet. Unter WPF ist dieses Feature bereits ein alter Hut und kann sogar mit einer Begrenzung einzelner Wortlängen stattfinden. Unter Silverlight 4 kann allerdings nur die Länge eines Satzes gekürzt werden. Als erstes Beispiel wird ein einfacher TextBlock mit einem längeren Text hinzugefügt: „Dieser Satz ist leider zu lang für eine korrekte Darstellung im TextBlock-Steuerlement.“ (Abb. 1).

Abb. 1: Ein TextBlock-Steuerelement mit zu langem Text
Abb. 1: Ein TextBlock-Steuerelement mit zu langem Text

Um nun die neue Trimming-Funktion mit dem TextBlock nutzen zu können, muss im Text-Trimming-Attribut der Wert auf WordEllipsis stehen:

Nun wird der Text am Ende gebrochen dargestellt (Abb. 2).

Abb. 2: Text Trimming im TextBlock-Steuerelement aktiviert
Abb. 2: Text Trimming im TextBlock-Steuerelement aktiviert
Menü 2 für Experten: Bing Maps für Silverlight

Gerade die heutigen Webanforderungen verlangen immer öfter interaktive Darstellungen von geografischen Landkarten zu bestimmten Informationen. Dazu bietet Microsoft mit Bing Maps eine ideale Plattform an. Ein angenehmer Aspekt dabei ist die Unterstützung von Silverlight-Anwendungen mit dem Bing Maps Silverlight Control SDK. Dieses How-To demonstriert die einfache Integration von Bing Maps in Silverlight und erleichtert somit den Einstieg. Zu Beginn muss das SDK heruntergeladen und installiert werden. Als Nächstes sind vier Schritte für das Einbinden nötig:

  1. Unter den Projektreferenzen müssen folgende Libraries hinzugefügt werden: Microsoft.Maps.MapControl.dll“ und „Microsoft.Maps.MapControl.Common.dll. Diese befinden sich im Hauptverzeichnis des SDKs C:Program Files (x86)Bing Maps Silverlight ControlV1Libraries.
  2. Öffnen des gewünschten UserControls, in dem die Bing Maps dargestellt werden soll (z. B. MainPage.xaml).
  3. Ein XMLNS zu den hinzugefügten Assemblies wie folgt deklarieren: xmlns:MapControl="clr-namespace:Microsoft.Maps.MapControl;assembly=Microsoft.Maps.MapControl"
  4. Das MapControl einbinden: />

Der CrendentialsProvider benötigt nur noch ein API Key, der kostenfrei vom Bing Maps-Portal bezogen werden kann. Dieser Vorgang muss für eine kostenfreie Nutzung getätigt werden. Einen ausführlichen Einstieg bietet die im SDK enthaltende Dokumentation, die sich im SDK-Hauptverzeichnis befindet. Abbildung 3 zeigt den Einsatz von BingMaps unter Silverlight.

Abb. 3: Bing Maps unter Silverlight
Abb. 3: Bing Maps unter Silverlight

Gregor Biswanger ist Solution Architect und Silverlight-Fachexperte bei der Firma impuls Informationsmanagement GmbH in Nürnberg. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich der .NET-Architektur und agiler Prozesse. Biswanger ist auch freier Autor, Trainer, Projektbegleiter, Speaker und Microsoft CLIPler der INdotNET (Ingolstädter .NET Developers Group). Sie erreichen seinen Blog unter www.dotnet-blog.net.

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