Sinofsky nimmt Berater-Funktion bei Box an
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Der frühere Geschäftsleiter der Windows Division bei Microsoft Steven Sinofsky unterschreibt einen Vertrag als Berater beim Cloud-Anbieter Box. CEO Aaron Levis bestätigte die Nachricht am Donnerstag

Der frühere Geschäftsleiter der Windows Division bei Microsoft Steven Sinofsky unterschreibt einen Vertrag als Berater beim Cloud-Anbieter Box. CEO Aaron Levis bestätigte die Nachricht am Donnerstag und erwähnte dabei, dass der Kontakt bereits letztes Jahr durch eine spontane Facebook-Nachricht  zustande kam. Levis weiter: „Steven hat eine Vision von der Zukunft der Branche, die stärker ist als die der meisten, die ich getroffen habe. Nach zahlreichen Gesprächen und Meetings wurde mir klar, dass wir ihn mit ins Boot holen sollten“.

Sinofsky, der in seiner Zeit bei Microsoft u.a. die Abteilungen Windows, Office, SkyDrive und SharePoint leitete, wird laut Levis bei Box eine beratende Funktion einnehmen und seinen Einfluss bezüglich der Firmenstrategie sowie Organisation ausüben.

„Innovationen wie Google Docs, WhatsApp, Quip oder das iPhone geben uns einen flüchtigen Einblick in eine Welt, die noch mobiler und stärker miteinander verbunden ist. Revolutionen dieser Art führen uns in eine neue Ära der Enterprise Software, wo Menschen nicht mehr am Desktop arbeiten, Server mit ökonomischen Herausforderungen zu kämpfen haben und Software, die installiert und gelernt werden muss, nicht mehr akzeptabel ist“, so Levis. Sinofsky selbst hatte zuletzt durch seine Beteiligung am Board of Venerable Tech Venture der Firma Andreessen Horowitz für Furore gesorgt. Deren Gründer Marc Andreessen und Ben Horowitz traf er Ende 2012, wo er sich begeistert über den Fokus der Firma auf ähnliche Produkte und Innovationen zeigte.

Nach der Breaking News über den Rücktritt von Microsoft CEO Steve Ballmer kamen Spekulationen auf, dass Sinofsky, ähnlich wie seinerzeit Steve Jobs bei Apple, den CEO-Posten wieder übernehmen könnte. Jetzt, wo Sinofsky verschiedene Positionen innerhalb der Industrie eingenommen hat, erscheint es fragwürdig, dass er wieder zu Microsoft zurückkehren könnte.

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