Wie die Telekom mit QIVICON Smart Home und Co. unter einen Hut bringt

Smart Home – wie QIVICON das IoT-Umfeld vereinen will
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Smart Home zählt zu dem Markt mit den größten Wachstumschancen im IoT-Umfeld. Die Deutsche Telekom bietet eine Lösung, mit der sich die verschiedenen Devices und Standards unter einen Hut bringen lassen.

In München findet aktuell die Internet of Things Conference statt – eine gute Gelegenheit, um sich mit den Highlights und Trends aus der IoT-Umfeld zu beschäftigen. Wir haben uns eine Lösung des deutschen Telekommunikationsriesens Telekom angesehen, deren Ziel es sein soll, die unterschiedlichen Silo-Lösungen miteinander zu vereinen.

Smart Home – Markt mit Zukunft

Einer der spannendsten Bereiche im IoT-Umfeld ist das Smart Home – es bietet Unternehmen und Startups zahllose Möglichkeiten für innovative Services und Business-Modelle, auch wenn bisher eher Silo-Lösungen gefragt sind.

Die Treiber der Standardisierungen sind laut Jean C. Kiessling in seiner Session Smart Home: a Platform for innovative Services and Business Models vor allem Google, Apple oder Amazon, die quasi ihre eigenen Standards erfinden und prägen. Die Use Cases der Zukunft liegen allerdings an anderer Stelle: Um Kundennutzen zu adressieren und echte Probleme lösen zu können, muss man verschiedene Protokolle, Technologien und Frequenzen bedienen.

Der Markt dafür ist jedenfalls vorhanden. Aktuell besitzt jeder amerikanische Haushalt weniger als zehn smarte Devices. Glaubt man dem Analyseunternehmen Gartner, wird sich diese Anzahl bis zum Jahr 2022 vervielfachen – von bis zu 500 intelligenten und miteinander vernetzten Geräten ist die Rede, die das Zuhause in ein Smart Home verwandeln sollen.

Die Wachstumschancen sind also immens.

Telekoms Antwort: QIVICON

Ein Beispiel für spannende Möglichkeiten bietet die offene Plattform QIVICON, die sich mit diesem nächsten großen Schritt für innovative Services und Business Modelle beschäftigt. Das von der Telekom initiierte und mit anderen Playern wie beispielsweise Miele und Samsung vorangetriebene Projekt zielt darauf ab, möglichst viele Partner auf die Plattform zu bringen und Dienste darauf zu etablieren.

Die Herausforderung besteht darin, die verschiedenen Arten der intelligenten Devices – Home Automation, bei denen es nur wenige Anbieter gibt – über die sogenannten Renegades, die aus dem Infrastruktur-Bereich kommen, bis hin zu den mit vielen Devices und Anbietern überschwemmten Smart-IoT-Devices und Wearables-Markt unter einen Hut zu bekommen. Dazu öffnet die Telekom die bestehenden Plattform, die etablierte und langlebige Lösungen vereint, indem sie ein neues, auf quelloffenen Eclipse SmartHome basierendes API bietet und sich damit dem Markt öffnet. Das Ziel ist es dabei, Kooperationspartner zu gewinnen, um sich durch ein vereintes Auftreten auf dem heiß umkämpften Markt bessere Chancen zu sichern.

Angereichert wird diese Open-Source-Lösung mit neuen Sicherheitskonzepten und Möglichkeiten der Monetarisierung. Die Telekom möchte damit Partnern ermöglichen, plattformbasierte Dienste auf der B2C-Lösung zu etablieren, während die Telekom die Plattform stellt.

Was bleibt, ist eine Lösung, die herstellerunabhängig verschiedene Devices, Technologien und Anbieter vereint. Die Smart-Home-Zukunft kann also kommen.

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