So einfach wie die Entwicklung von Access-Oberflächen – BASTA!-Speaker im Interview
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In nur wenigen Tagen startet die BASTA! Spring 2010 in Darmstadt mit vielen spannenden Sessions und Special Days. Natürlich wird es auch diesmal wieder viele Vorträge zum Thema Silverlight geben, denn:

In nur wenigen Tagen startet die BASTA! Spring 2010 in Darmstadt mit vielen spannenden Sessions und Special Days. Natürlich wird es auch diesmal wieder viele Vorträge zum Thema Silverlight geben, denn: Silverlight 4 steht als Beta bereits in den Startlöchern – der Release wird nächsten Monat, im März, erwartet. Damit Sie sich bereits jetzt einen Überblick darüber verschaffen können, was Sie auf der BASTA! erwartet, haben wir schon vorab mit BASTA!-Speaker Oliver Scheer gesprochen:

dotnet.de : Herr Scheer, Sie halten ja verschiedene Sessions auf der BASTA! Spring 2010 zum Thema Silverlight. Was sind aus Ihrer Perspektive die wichtigsten neuen Features in Silverlight 4?

Oliver Scheer: Die neuen Features von Silverlight 4 basieren auf dem Feedback der Community und unserer Kunden. Die Features, die am meisten nachgefragt wurden, befanden sich ganz oben auf der Priorisierung. Dazu gehören in erster Linie die neuen Druckfunktionalitäten und die Unterstützung von Mikrofonen und Webcams. Aber auch die Möglichkeit Anwendungen Out-Of-Browser im FullTrust-Modus starten zu können bieten in Verbindung mit der Möglichkeit COM-Objekte in Silverlight integrieren zu können. Ein weiteres (von vielen) Highlight ist die Möglichkeit, eine vollständige HTML-Rendering Engine in eigene Anwendungen integrieren zu können. Für Entwickler ist sicherlich auch die Unterstützung des Microsoft Extensibility Framework (MEF) interessant.

dotnet.de : Eines Ihrer Themen auf der BASTA! ist Silverlight und die .NET RIA Services. Was dürfen Besucher von dieser Session erwarten?

Oliver Scheer: In dieser Session werde ich zeigen, wie man quasi ohne viel Code Oberflächen für datengetriebene Anwendungen entwickeln kann, die auf Serverdaten zugreifen. Silverlight 3 und 4 erhalten mit den WCF RIA Services (wie sie inzwischen heißen) ein sehr mächtiges Framework für Anwendungen die massiv mit Daten arbeiten, die sich auf einem Server befinden. Dies war bisher nicht ganz einfach zu realisieren, ist aber inzwischen so einfach wie die Entwicklung von Access-Oberflächen geworden.

dotnet.de : Was denken Sie: Wie werden sich RIA Services in Zukunft entwickeln, welche Neuerungen dürfte es geben?

Oliver Scheer: Die WCF RIA Service sind noch relativ jung, und ermöglichen es heute schon, sehr schnell, sehr stabile Enterprise-Anwendungen zu entwickeln. In Zukunft wird sich das mit neueren, besseren Editoren noch weiter vereinfachen, so dass für jedes Know How-Level der Entwickler die Möglichkeiten noch einfacher zugänglich werden.

dotnet.de : Herr Scheer, Sie sprechen seit einigen Jahren regelmäßig auf der BASTA! – was gefällt Ihnen an der Konferenz besonders gut?

Oliver Scheer: Es ist immer wieder schön alte Bekannte zu treffen, aber auch neue „Bekannte“ zu finden, mit denen man sich prima austauschen kann. Und auch das Spektrum der Session-Teilnehmer ist immer wieder herausfordernd. Zudem sitzen immer wieder Technologie-Einsteiger direkt neben Technologie-Experten, die man gleichermaßen begeistern möchte.

dotnet.de : Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg bei der Vorbereitung der Workshops und Sessions für die BASTA!

Oliver Scheer ist Developer Evangelist bei der Microsoft Deutschland GmbH. In dieser Rolle befasst er sich mit allen aktuellen Technologien rund um Benutzeroberflächen. Dazu zählen ASP.NET, AJAX, Windows Presentation Foundation, Silverlight und Surface. Er spricht dazu auf Konferenzen und hält regelmäßig Workshops.

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