Der Jahresrückblick der PHP-Redaktion

So war 2013 – Teil 1
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Kennt ihr das: Das Jahr ist um und ihr versucht euch zu erinnern, was ihr erlebt habt, was weltpolitisch geschehen ist und was sich auf der Arbeit getan hat. Aber die Fülle an Informationen, die im Laufe von zwölf Monaten auf uns niederprasseln, ist so riesig, das man sich kaum alles merken kann. Wir sind noch einmal in uns gegangen und haben für euch einen dreiteiligen Jahresrückblick zusammengestellt, der, wie wir hoffen, die wesentlichen Ereignisse noch einmal zusammenfasst. Wir erheben dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sind aber sehr gespannt, was eure Highlights und Lowlights des Jahrs 2013 waren.

Das Jahr 2013 startete rein wettertechnisch trüb und so dunkel wie seit 60 Jahren nicht mehr. Insgesamt schien im Januar 2013 nur 22,5 Stunden die Sonne und wir wurden vorbereitet auf einen langen Winter, der bis Anfang April anhalten sollte. Highlights gab es aber trotzdem: phpMyAdmin schmiss zum Beispiel endlich die verhassten Frames raus. Das 4.0 Release von phpMyAdmin kam mit Verbesserungen der Benutzeroberfläche. Das endlich die Frames entfernt wurden, entsprach einer Forderung der Nutzer, die eigentlich seit Einführung von phpMyAdmin im Raum gestanden hatte.

Im Februar drohte Nordkorea Südkorea, den USA und Japan mit einem Atomschlag, zu dem es glücklicherweise nicht kommen sollte. In Europa wütete indes der Pferdefleisch-Skandal, der vielen die Lasagne und die Köttbular im Halse stecken blieben ließ. Microsoft führt indes mit modern.IE eine Plattform ein, die Tests und Tipps für Webseiten und deren Kompatibilität mit alten Internet-Explorer-Versionen aber auch Retina-Smartphones und Fernsehgeräten bietet.

Im März sollte sich vieles ändern: Mit Papst Franziskus wird am 13. März zum ersten Mal ein Lateinamerikaner Papst, Bootstrap 3 streicht die Unterstützung für den Internet Explorer 7 und asynchrones I/O in PHP wird zur großen Nummer. Wie uns Thomas Weinert im März voraussagte haben PHP-basierte I/O Apps gegenüber Node.js einen großen Vorteil für PHP-Umgebungen: „Sie brechen die Sprache auf der Serverseite nicht. Der eventbasierte Teil wird im Normalfall nur einen kleinen Teil der eigentlichen Anwendung ausmachen. Nutzt man die gleiche Sprache, können auch die gleichen Werkzeuge (Testing, CI, Deployment, …) genutzt werden. Der eventbasierte Teil integriert sich besser in die Gesamtanwendung. Auch kann bereits erstellter Code der Anwendung genutzt werden (Datenabstraktion, …). Zu guter Letzt ist der Installations- und Wartungsaufwand geringer.

Am 15. April erschüttern zwei Bombenexplosionen die Straßen von Boston während Tausende den Läufern des Boston Marathon am Straßenrand zujubelten. Im gleichen Monat stellten gleich zwei der großen Player im Web neue Rendering Engines vor: Google und Opera wollen mit Blink, einem WebKit-Fork, durchstarten; Mozilla und Samsung werfen mit Servo gleich etwas komplett Neues auf den Markt. Die Hip Hop Virtual Machine (HHVM) von Facebook beschleunigt PHP auf das Zweieinhalbfache: HHVM wurde von Phoronix mit PHP-Code der Version 5.3.3 getestet. Ein Durchlauf der Suite dauerte 219 Sekunden. PHP 5.3 ohne HHVM lief in 519 Sekunden durch.

Aufmacherbild: Clock and watch concept with time flying away on paper von Shutterstock / Urheberrecht: ra2studio

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