Social-Share-Links ohne JavaScript in Websites einbinden
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Auf fast jeder Website findet man sie heutzutage: die Social-Share-Links. Sie bieten einen schnellen und bequemen Weg, um Content mit den entsprechenden Social-Media-Kanälen zu verknüpfen; allerdings sind sie meist von JavaScript abhängig.

Dadurch sorgen sie für mehr HTTP-Requests und damit oft für langsamere Ladezeiten – insbesondere bei mobilen Internetverbindungen. Anstatt Share-Links zu nutzen, die jeweils einzelne Skripte benötigen, lassen sie sich auch ohne JavaScript in eine Seite einbinden. Jonathan Suh erklärt in einem Blogpost, wie das geht.

Share-URLs statt Social-Share-Skripte nutzen

Angesichts der zunehmenden Anzahl von Mobile Nutzern sollten Websites so gestaltet werden, dass sie auch bei einer langsamen Internetverbindung so schnell wie möglich laden und dabei möglichst wenig Daten verbrauchen. Werden Social-Share-Links mithilfe von Skripten eingebunden, sorgt dies für zusätzliche Requests – die Anzahl variiert, je nachdem, wie viele dieser Skripte eingebunden sind – und daher für längere Ladezeiten bei einer langsamen mobilen Internetverbindung.

Um dieses Problem zu umgehen, können statt der JavaScript-Skripte Share-URLs genutzt werden, die jede Social-Site von Haus aus mitbringt und der entsprechenden Seite jeweils eindeutig zuordbar sind. Zudem können sie mit individuellen Parametern versehen werden. Wichtig ist dabei allerdings, dass die Parameter-Werte URL-verschlüsselt angegeben werden.

Um die Share-URL zu konstruieren, wird einfach die verschlüsselte URL als Query-String an den von der jeweiligen Social-Site vorgegebene Share-Link angehängt und mit einem Anker versehen. Natürlich lässt sich der Share-Link nun auch mit JavaScript hervorheben, etwa, um die Share-URL in einem Pop-Up-Fenster zu öffnen. Wie das funktioniert, erklärt Jonathan Suh mit einigen Code-Beispielen in seinem Blogpost. Dort findet sich auch eine Übersicht über typische Share-URLs und Beispiele für ihre Struktur.

Zwar gibt es bei der Nutzung von Share-URLs bei manchen Social-Media-Kanälen einige Einschränkungen, etwa, dass sich für Facebook keine individuellen Captions oder Beschreibungen definieren lassen, allerdings überwiegen dennoch die Vorteile, keine Third-Party-Skripte laden zu müssen. Vor allem Mobile User dürften sich so über bessere Ladezeiten freuen, ohne auf die Möglichkeit, Content auf Social-Media-Kanälen zu teilen, verzichten zu müssen.

Aufmacherbild: Sharing concept on blackboard von Shutterstock / Urheberrecht: somchai rakin

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