Sorge über Datenschutz: EU prüft neue Geschäftsbedingungen von Microsoft
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Überwachungsbeauftragte der Europäischen Union nehmen derzeit Microsofts kürzlich geänderte Geschäftsbedingungen genauer unter die Lupe. Vor einigen Monaten verwarnte die EU bereits Google aufgrund

Überwachungsbeauftragte der Europäischen Union nehmen derzeit Microsofts kürzlich geänderte Geschäftsbedingungen genauer unter die Lupe. Vor einigen Monaten verwarnte die EU bereits Google aufgrund von Änderungen der Datenschutzrichtlinien.

Seit genau zwei Monaten sind die neuen AGBs, die für mehrere von Microsofts Internet-Produkten gültig sind, in Kraft. Aktuell sind die Datenschutzbeauftragten der Europäischen Union dabei zu prüfen, ob diese Änderungen mit dem EU-Recht übereinstimmen oder ob möglicherweise Verletzungen des Datenschutzrechtes vorliegen. Durchgeführt wird die Untersuchung von der Artikel-29-Datenschutzgruppe, die Microsoft-Boss Steve Ballmer in einem Brief über die große Reichweite der Änderungen informierte, die es notwendig mache, die Auswirkungen der neuen AGBs auf die Endverbraucher zu beurteilen.

Ein Teil von Microsofts neuen Richtlinien betrifft die Möglichkeit, Daten zwischen Desktop- und Cloud-Diensten wie SkyDrive zu teilen. Ähnliche Änderungen hatte Google zu Beginn des Jahres ebenfalls durchgeführt und wurde von der EU abgemahnt. Ob Microsoft ein ähnliches Schicksal droht, wird sich in Kürze herausstellen.

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