SQL Database Premium, AutoScale und weitere neue Funktionen im Juli-Update für Windows Azure
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Microsofts Cloud-Plattform wurde weiter ausgebaut. Das Juli-Update für Windows Azure führt einen neuen Dienst ein und erweitert eine ganze Reihe bestehender.
Windows Azure SQL Database Premium ist nun

Microsofts Cloud-Plattform wurde weiter ausgebaut. Das Juli-Update für Windows Azure führt einen neuen Dienst ein und erweitert eine ganze Reihe bestehender.

Windows Azure SQL Database Premium ist nun als Vorschauversion verfügbar. Wer interessiert ist, kann sich als Tester bewerben. Die neue Option ist gedacht für Business-Anwendungen, denn sie reserviert diesen eine bestimmte Menge an Kapazitäten. Im dazu passenden Whitepaper kann man nachlesen, ob solche reservierten Kapazitäten im Individualfall überhaupt Sinn ergeben.

Auch das Basis-Angebot von SQL Azure wurde erweitert und zwar um den automatisierten SQL Export. Ist diese Aktion aktiviert, finden wiederkehrende, automatisierte Exports von SQL-Datenbanken zu einer .bacpac-Datei im Storage Account statt – per Default einmal pro Woche, man kann aber beispielsweise auch täglich exportieren. Die dabei entstehenden Kosten sollten allerdings mit einkalkuliert werden. Einstellen lässt sich diese Option im Konfigurationstab jeder SQL-Datenbank.

Schon vor drei Wochen wurden AutoScale-Funktionen für Web Sites, Cloud Services und Virtual Machines eingeführt, jetzt sind diese auch für die Azure Mobile Services verfügbar. Das neue Feature skaliert die Anwendungen automatisch und dynamisch für eine ideale Performance und Kosten-Balance; mit Beginn eines neuen Tages wird automatisch wieder runter skaliert. Virtual Machines und Cloud Services wiederum kann man jetzt auch basierend auf der Tiefe ihrer Service Bus Queue skalieren, dafür muss nur die Queue-Option im Scala-Tab ausgewählt werden. Und schlägt AutoScale einmal fehl, bekommt man ab jetzt eine Warnmeldung.

Im HTML-Portal findet sich neuerdings ein Windows Azure Traffic Manager. Mit ihm lässt sich die Verteilung des Netzwerk-Traffics zu Cloud Services und Virtual Machines kontrollieren. Das funktioniert über die Gruppierung mehrerer Deployments unter einem einzigen Endpoint.

Erstellt man eine Virtual Machine, hat man dabei künftig erweiterte Optionen. Es gibt einen neuen Screen zum Konfigurieren von Netzwerk-Endpoints und Remote PowerShell ist jetzt per Default eingeschaltet.

Aufmacherbild: beautiful clouds von Shutterstock / Urheberrecht: LilKar

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