Standardisierung des Web Streaming APIs mit Streams-Projekt
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Streaming-Daten tauchen überall im Netz auf, allerdings gab es bisher keinen standardmäßigen Primitive für die Ein- und Ausgabe der Daten. Das könnte sich nun durch das Hinzufügen von Streams zur

Streaming-Daten tauchen überall im Netz auf, allerdings gab es bisher keinen standardmäßigen Primitive für die Ein- und Ausgabe der Daten. Das könnte sich nun durch das Hinzufügen von Streams zur Liste der Specs, die von der WHATWG gewartet werden, ändern. So sollen Entwickler die Möglichkeit haben, auf Web-Daten zuzugreifen, wenn sie benötigt werden, ohne sie vorher vollständig laden zu müssen. Abel Avram erklärt, was es mit dem von Domenic Denicola durchgeführten Projekt auf sich hat.

Readable-, Writable- und Transform-Streams

Das Streams-Projekt entwickelte sich bereits seit über einem Jahr auf GitHub, wo es eine lebendige Community geformt hat, die an der Weiterentwicklung des Specs arbeitete, bevor es nun von der WHATWG übernommen wurde. Das Ziel des Projekts soll vor allem die Standardisierung eines Web Streaming APIs sein, mit dem Low-Level-I/O-Primitives zum Erstellen von Daten-Streams für Entwickler zur Verfügung gestellt werden sollen.

Mit dem neuen Standard sollen sowohl Readable- als auch Writable-Streams sowie Transform-Streams verfügbar sein, die zum Beispiel zum Ver- und Entschlüsseln von Daten, Komprimieren/Dekomprimieren von Bildern oder dem Hinzufügen von Filtern zu Videos genutzt werden können.

Für den Stream-Standard gibt es zudem eine in ECMAScript 6 geschriebene Referenz-Implementierung sowie eine Test-Suite. Ausführliche Informationen zum Standard und seiner Nutzung findet sich auf der Seite der WHATWG

Aufmacherbild: stream and rock under the bridge von Shutterstock / Urheberrecht: Jedsada Kiatpornmongkol

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