Startschuss für Windows 10-Apps
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Grünes Licht für Entwickler: gestern hat Microsoft die Windows 10 Technical Preview Tools bereitgestellt, mit denen sich ab sofort Anwendungen für Windows 10 erstellen lassen.

In den letzten Jahren hat Microsoft hart daran gearbeitet, ein einheitliches Betriebssystem zu entwickeln, dass auf verschiedenen Gerätetypen läuft  und es Entwicklern ermöglicht, sogenannte Universal Apps zu erstellen. Der Plan: die Apps sollen auf einer einzigen Runtime aufsetzen und Geräte mit unterschiedlichsten Bildschirmgrößen bedienen können. Mit Windows 10 wird dies nun wahr: zwar wird das neue Betriebssystem aller Voraussicht nach erst im Sommer auf den Markt kommen, doch mit dem kürzlich veröffentlichten Set an Tools werden Entwickler schon jetzt damit loslegen können, Windows 10-Apps zu erstellen und diese sowohl für Touchgeräte als auch für die Bedienung mit der Maus und Tastatur zu optimieren. Laut Microsoft Expertin Mary Jo Foley hat sich Microsoft dazu entschieden, diese nicht mehr unter dem Titel Universal Apps sondern stattdessen unter „Windows Apps“ laufen zu lassen. So oder so werden sie Anwendern über den neuen, vereinheitlichten Windows Store bereitstehen.

Voraussetzung zur Nutzung der Windows 10 Technical Preview Tools

Die Windows 10 Technical Preview Tools befinden sich noch in der frühen Previewphase, können aber schon jetzt eine bessere Idee davon vermitteln, wie die Entwicklung von Apps für Windows 10 aussehen wird. Dabei sticht unter anderem hervor, wie leicht es Microsoft Entwicklern machen will, Android- oder iOS-Apps auf seine mobile Plattform zu portieren.

Bisher können lediglich .NET-Apps für Windows 10 PCs und Smartphones erstellt werden; dazu hält die Preview ein entsprechendes .NET Native Toolchain bereit. Weitere Details zu den Einschränkungen finden sich im Visual Studio Blog.

Eine der Grundvoraussetzungen zur Nutzung der Tools ist die Teilnahme an Microsofts Windows Insider Programm. Falls noch nicht geschehen, muss zudem die letzte Windows 10 Technical Preview heruntergeladen und die Visual Studio 2015 Community Technology Preview (CTP) 6  sowie die aktuellste Windows 10 Technical Preview installiert werden – letztere schließt das Windows 10 Software Development Kit (SDK) mit ein.

Aufmacherbild: Hands on the starting line von Shutterstock / Urheberrecht: Suzanne Tucker

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