Accelerator für asiatische Startup-Szene

AIA Accelerator: Nest sucht Anschluss im Health-Sektor
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Das auf Hausautomation spezialisierte Tech-Unternehmen Nest hat in Hong Kong gemeinsam mit AIA, einem der größten Versicherungsanbieter Asiens, einen neuen Startup-Accelerator in die Wege geleitet. Unter dem Namen AIA Accelerator wird per Ausschreibung nach innovativen Startups mit dem Fokus auf Gesundheitstechnologie und Wearables gesucht, die sich für das Förderprogramm bewerben können. Acht Startups aus ganz Asien können hierüber in den Genuss eines Mentorings gelangen; zudem ist eine langfristige finanzielle Beteiligung in Aussicht gestellt.

Neben Nest sind auch Microsoft und Amazon dabei

Nest, bei dem unlängst auch Google eingestiegen ist, tritt bei AIA Accelerator als Hauptinitiator auf. Daneben sind aber auch Microsoft und Amazon mit von der Partie und bieten Business-Support in Sachen Marketing und Fortbildung sowie freien Software-Zugang. Im Juni nächsten Jahres sollen dann die acht ausgewählten Startups ihre Idee auf einem Demo-Day präsentieren.

Hong Kong als Startup-Hotspot bietet hohes Potenzial

Da sich in Asien bisweilen der Trend abzeichnete, dass staatliche Förderprogramme vorwiegend mit finanziellem Background der jungen Unternehmen auf die Sprünge halfen, hat sich AIA Accelerator nun auf die Fahne geschrieben, als Mentor die Startups während ihrer Entwicklung zu begleiten und unterstützen, nicht aber zu bevormunden. Ideen und Innovationen sollen so gemeinsam mit den Partnern nachhaltig weiterentwickelt und zielgerichtet auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse zugeschnitten werden, sagt Steve Monaghan, head of AIA Innovations bei TechCrunch. Das Versicherungsunternehmen hat hier natürlich auch ein Wörtchen mitzureden.

IoT ist für alle Beteiligten der Zukunftsmarkt

Mit Blick in die Zukunft und dem neuen Zauberwort „IOT“ (Internet of Things) versprechen sich alle Beteiligten, sich in einem neuen Markt frühstmöglich zu etablieren, der enormes Potenzial bietet – vor allem im wohlstandsaufstrebenden China. Health-Tech dürfte da natürlich Versicherungsunternehmen ein lukratives Instrumentarium an intelligenten Gerätschaften, Applikationen und Informationspools liefern, mit denen sich Kundendaten und -Ansprüche besser einsehen und verarbeiten lassen. Nest hat bisweilen mit Thermostaten und Rauchmeldern, die sich per App steuern und verwalten lassen, den Smart-Home-Markt erobert. Jetzt folgt offenbar der Gesundheitssektor – Google Health war bisher nicht von sonderlichem Erfolg gekrönt gewesen, nun könnten sich neue Einstiegschancen für das Unternehmen eröffnen.

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