Internet of Things

Breed Reply fördert 3 Internet of Things Startups
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Für das „IoT Best in Breed“ Programm zur Förderung der innovativsten „Internet of Things“ Initiativen wurden drei neue Startups ausgewählt: BrainControl, Cocoon und Greeniant.

Über Breed Reply haben wir ja bereits berichtet: der Startup-Inkubator von Reply finanziert und fördert insbesondere die Entwicklung von Startups im Bereich Internet der Dinge (IoT) in Europa und in den USA. Jetzt wurde ein Term-Sheet mit drei Startups in den Bereichen Healthcare, Smart Home und Energy unterzeichnet.

Innovationen für das Internet of Things

Es wurden insgesamt 2.435.000 Britische Pfund für Beteiligungen zwischen 20% und 70% investiert. Die Startups fügen sich in die Entwicklungsstrategie von Reply ein, die sich insbesondere auf das Internet der Dinge und auf Wearable Technologies konzentriert.

Für die Förderung haben sich über 130 Startups aus der ganzen Welt beworben. Nach eigenen Angaben hat Breed Reply diejenigen ausgewählt, die aufgrund des hohen Innovationsniveaus der vorgestellten Produkte und angesichts ihrer talentierten Teams ein großes Potenzial haben, ihre innovativen Spitzenprodukte erfolgreich auf dem Markt einzuführen.

Cocoon

Cocoon ist ein Smart-Home-Startup aus England, das ein intelligentes Alarmsystem entwickelt hat. Über dieses System können ohne weitere Sensoren und sonstige Installationen alle Vorgänge im Haus in Echtzeit überwacht werden. Das Alarmsystem hat alle im Haus gewohnheitsmäßig ablaufenden Prozesse eingespeichert, daher sind Falschalarme so gut wie ausgeschlossen. Wird etwas Ungewöhnliches registriert, sendet das System Meldungen und hochauflösende Videos über die entsprechende App an das Smartphone. Cocoon hat den London Design Award gewonnen und wurde von Forbes als eines der Top-Startups für das Jahr 2015 nominiert.

Cocoon: The smart little security device. from Cocoon on Vimeo.

BrainControl

Brain Control ist ein italienisches Startup aus dem Healthcare-Bereich. Hier wurde eine über Gehirnströme gesteuerte Technologie entwickelt, mit deren Hilfe beispielsweise an ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) oder Multipler Sklerose erkrankte Personen bzw. Personen mit ischämischen (Minderdurchblutung) oder traumatischen Schädigungen mit ihrer Umgebung kommunizieren können.

BrainControl nutzt das Funktionsprinzip des „Brain-Computer Interface“ (BCI). Dieses basiert darauf, dass ein auf dem Kopf angebrachtes Gerät in der Lage ist, die durch bestimmte Gehirnaktivitäten erzeugten elektrischen Signale zu interpretieren, wodurch sich externe Geräte, wie beispielsweise Computer oder Tablets, steuern lassen. BrainControl hat den Health Solution EU-Wettbewerb sowie den Gaetano-Marzotto-Preis gewonnen.

Greeniant

Greeniant deckt den Energy-Bereich ab. Das niederländische Team hat eine Methode entwickelt, mit deren Hilfe einzelne, von Stromzählern in Wohnungen aufgezeichnete Daten des Energieverbrauchs analysiert werden können. Greeniant liefert an Stromerzeuger sowie an Endverbraucher ein Gerät, das den Verbrauch der einzelnen Haushaltsgeräte analysiert.

Durch eine entsprechende Auswertung können sowohl die Energie effizienter genutzt als auch der Verbrauch und die CO2-Emissionen reduziert werden. Vorteil dabei ist, dass keine zusätzlichen externen Geräte an die Haushaltsgeräte angeschlossen werden müssen. Das gesamte Handling und die Analyse basieren direkt auf den vom Stromzähler ermittelten Daten. Greeniant wurde bei den Disruptiven Technologien vom europäischen Komitee EIT-ICT Labs ausgezeichnet und war Gewinner des Preises Apps-for-Energy-Challenge.

greeniant

Screenshot: www.greeniant.netInternet of Things

Tech Trend Internet of Things

Das Internet of Things wird als einer der großen Tech-Trends des Jahres 2015 gehandelt. Hier werden intelligente Gegenstände miteinander vernetzt, die Daten sammeln und analysieren, um automatisiert Vorgänge zu steuern. Vor allem im Bereich Smart Home gibt es viele Anwendungsmöglichkeiten. So lässt sich zum Beispiel durch smarte Heizungsthermometer die Temperatur im Haus automatisch herunterregeln, wenn die Bewohner ihr Haus verlassen. Die bekanntesten Gadgets sind bisher Google’s Nest Thermometer oder Hue, das intelligente Ambient Light von Phillips aber auch smarte Türschlösser oder Waschmaschinen. Die Geräte lassen sich häufig  mit dem Smartphone steuern, wo die gesammelten Daten noch zusätzlich visualisiert werden.

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