Co-Funding mit AngelList
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Wir haben bereits eine ganze Menge über die Crowdfunding-Plattformen Kickstarter und Indiegogo berichtet, bei denen man sich an der Finanzierung von Startups und Projekten beteiligen kann. Mit der Co-Funding Plattform AngelList stellen euch eine weitere Alternative vor, wie man jungen Unternehmen finanziell unter die Arme greifen kann.

AngelList: Investieren im Syndikat

Investieren mit AngelList funktioniert folgendermaßen: In einer Datenbank von Business Angels stellen sich die verschiedenen Investoren mit ihren jeweiligen Konditionen vor. Hier kann man einsehen, wie viele Deals sie jährlich abschließen und wie viel Gewinnbeteiligung sie einfordern. Anschließend schließt man sich einem Investoren-Syndikat um den jeweiligen Business Angel an und diesen finanziell bei seinen Investitionen unterstützen.

AngelList vs. Crowdfunding ála Kickstarter

AngelList bietet eine alternative Möglichkeit zum Crowdfunding. Im Vergleich zu Plattformen wie Kickstarter werden hier nicht direkt einzelne Projekte finanziert, sondern das Kapital wird Business Angels anvertraut, die die Auswahl der Projekte und die Investition als Mittelsmänner übernehmen.

Anschließend hält man Anteile der Startups und wird an deren Gewinn beteiligt. Bei den klassischen Crowdfuning-Diensten hingegen steuert man lediglich einen Obolus zum Projekt bei und bekommt, je nach höhe der Finanzspritze, das Produkt oder ein anderes Dankeschön von den Foundern.

Was haben Investoren, Business Angels und Startups davon?

Von dieser Art des Funding profitieren die Investoren, da sie auch kleinere Beträge beisteuern können und nicht immer auf den häufig geforderten Minimalbetrag kommen müssen.

Die Business Angels auf der anderen Seite profitieren von der Gewinnbeteiligung und die Startups können so frisches Kapital einsammeln, ohne sich ständig mit den einzelnen Investoren treffen zu müssen.

Buffer sammelt Kapital mit AngelList

Das jüngste Projekt, das durch AngelList finanziert werden soll, ist Buffer, ein Startup für Social Media Publishing und Analytics. In der ersten Finanzierungsrunde will das junge Unternehmen 3,5 Millionen US Dollar einsammeln. Dafür legt Buffer seine kompletten Bankkonten, Geschäftszahlen und Term Sheets offen.

Obwohl sich das Unternehmen schon jetzt selbst trägt und seit einem halben Jahr Profit macht, wird weiteres Kapital benötigt, um weiter zu expandieren und einen Exit zu vermeiden.

Der Erste Fonds, den das Startup bei AngelList angelegt hatte, war bereits nach kurzer Zeit voll. Nun wurde mit dem VegasTechFund eine neue Runde eingeleitet. Der Term Sheet kann hier eingesehen werden

Buffer Transparent Term Sheet – Series A

 

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