Startup Interview

Das Education-Startup StudyDrive stellt sich vor
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Studierendennetzwerk und Karriereplattform in einem: Das Education-Startup StudyDrive bündelt unterschiedliche Aspekte des digitalen Lernens und Arbeitens auf einer Plattform. In folgendem Interview blicken wir hinter die Kulissen des Kölner Startups.

WebMagazin: Erklären Sie uns doch bitte das Prinzip von StudyDrive, wie funktioniert Ihre Idee?

Die Plattform StudyDrive vernetzt Studierende und bietet ihnen einen Ort, um Lernmaterialien zu teilen, zu diskutieren und ihr Wissen an aktuelle und nachfolgende Kommilitonen weiterzugeben. Mit dem Hochladen von Dokumenten wie Mitschriften, Zusammenfassungen oder Lösungen lassen sich Punkte sammeln, die anschließend gegen Prämien eingetauscht werden können. Die Nutzung der Plattform ist für Studenten kostenlos.

Geld verdient das Startup durch Partnerschaften mit Unternehmen, die sich auf der Plattform als Top-Arbeitgeber positionieren und Studierende zielgerichtet ansprechen können. Unternehmen wie Allianz, Deloitte, Roland Berger, KPMG oder die Deutsche Leasing nutzen bereits erfolgreich diese Möglichkeit der passgenauen Nachwuchsgewinnung.

Aktuell teilen bereits über 80.000 Studenten von über 50 verschiedenen Unis in Deutschland, Österreich und den Niederlanden ihre Dokumente auf StudyDrive. Dabei ist schon ein riesiger Wissenspool mit über 40.000 Dokumenten entstanden, der auch das Studium von zukünftigen Studenten erleichtern wird.

Was macht StudyDrive besonders, wer sind Ihre Mitbewerber und was unterscheidet StudyDrive vom Rest?

StudyDrive bietet eine innovative Plattform, die aktive Studenten belohnt und somit den Austausch untereinander fördert. Oftmals nutzen Studenten noch öde uniinterne Lösungen, chaotische Dropboxen oder Facebookgruppen, über die der Austausch von Wissen eher frustrierend ist.

Mit ihrem Ansatz haben es StudyDrive geschafft, innerhalb von 12 Monate ihre Nutzerzahlen von 7.000 auf über 80.000 Nutzer zu vervielfachen und Notlösungen oder veraltete Plattformen abzulösen.

Wie ist die Idee von StudyDrive entstanden und was haben die Gründer vorher gemacht?

Sven Gasper und Philipp Mackeprang stellten bereits während ihres BWL-Studiums an der Unis Maastricht fest, dass es bislang keine zufriedenstellende Lösung für den Austausch von Studienmaterialen mit ihren Kommilitonen gab. Notlösungen wie Dropboxen oder Facebook-Gruppen waren oft chaotisch und unübersichtlich und man verschwendete viel Zeit mit der Suche nach nützlichen Lernmaterialien im ohnehin schon anstrebendem Studium.

Während ihres Auslandssemester in Sao Paulo, Brasilien, machten sie die Erfahrung, dass selbst am anderen Ende der Welt die Studierenden mit dem gleichen Problem zu kämpfen haben, und entwickelten daraufhin die Idee von StudyDrive. Kurz nach ihrem Bachelorabschluss wurde dann Anfang 2013 die Idee in die Tat umgesetzt.

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