Gründerstandort Hamburg

Startup-Perle – das hat Hamburg für Gründer zu bieten
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Nach Berlin ist Hamburg der beliebteste Gründerstandort für die Digitalwirtschaft. Denn die Hansestadt hat vielerlei Förderprogramme und Anlaufstellen zu bieten. Das Digitalmagazin Startup Hotspot Hamburg ist eines davon und stellt die Vorteile der Hansestadt vor.

Hamburg hat sich in den vergangenen Jahren nach und nach zu einem der wichtigsten Hotspots der deutschen Startup-Szene entwickelt und steht Berlin in Sachen Digitalwirtschaft fast in nichts mehr nach. Mittlerweile werden hier – nach der Hauptstadt – die meisten digitalen Ideen realisiert. Die erste Generation der hanseatischen Gründerwelle wie InnoGames, Jimdo oder Xing hat es bereits aufs internationale Parkett geschafft und viele weitere Startups für den Standort Hamburg begeistern können. Mal davon abgesehen, dass die Lebenshaltungskosten in der Hansestadt jungen Gründern nicht gerade in die Karten spielen, sind die Fördermaßnahmen und Anlaufstellen für Ideengeber und angehende Unternehmer umso reichhaltiger.

Anlaufstellen für junge Gründer in Hamburg

So bieten die Initiative Hamburg Startup Monitor sowie die Informationsstelle nextMedia.StartHub jungen Unternehmern die Möglichkeit, sich einen Überblick zu verschaffen, die Branche kennenzulernen und das eigene Netzwerk mit entsprechender Beratung und Tools aufzubauen. Die mit der Handelskammer Hamburg in Kooperation stehende Initiative will potenziellen Gründern die erste Anlaufstelle bieten, um sich auf die Digitalwirtschaft vorzubereiten. Dazu zählt auch Informationen darüber, welche Startups bereits in Hamburg vertreten sind und wie man sich in der Szene selbst positionieren könnte. Eingetragene Startups können nach Branche, Gründungszeitpunkt, Seedphase oder ähnlichen Technologien gefiltert werden. Wer den Fragebogen ausfüllt, kann zudem sogenannte Startup-Dollars sammeln und gegen Prämien einlösen. Bald soll zudem eine Art Marktplatz folgen, über den Jobs, Büroräume, Dienstleistungen aus der Startup-Szene angeboten und ausgetauscht werden können.

Ansprechpartner, Events und Gründer-Tipps

Eine weitere Anlaufstelle bietet der nextMedia.StartHub. Hierüber können Nachwuchsunternehmer/innen direkt ins Gespräch kommen und beispielsweise an Sprechstunden teilnehmen. Städtische Angebote, zu relevanten Netzwerken und den Services, werden dabei neben offenen Sprechstunden angeboten. Einige Startups wie Neuro Flash oder Appinio, die bereits über den StartHub den Weg ins Business gefunden haben, berichten, dass sie hierdurch wertvolle Kontakte knüpfen und an branchenrelevanten Events teilnehmen konnten. Außerdem werde die Brücke zwischen Startups und Kooperationspartnern aus der Unternehmenswelt geschlagen.

Ein umfangreiches Informationsangebot bietet außerdem das neu geschaffene Starter Kit. Hier finden angehende wie auch schon agierende Gründer vom Businessplan bis zur Mitarbeiter-Suche wichtige Facts und Ansprechpartner. Neben Anlaufstellen für Co-Working-Spaces werden auch Tipps zum  operativen Geschäft gegeben. Zusätzliche Software- oder Vorlage-Downloads sind beispielsweise zur Erstellung eines Businessplans hilfreich.

Förderbanken, Angels und Studentenprogramme

Daneben hat Hamburg auch das Innovationsstarter-Programm zu bieten, geführt durch die Hamburger Investitions- und Förderbank. Das Programm soll bereits aktiven Startups mit konkretem Business-Plan verschiedene Fonds, Beteiligungsprozesse und Risikokapital zur Verfügung stellen. Infos zu Venture Capital und Business Angels gibt es auf hamburg-startups.net. Studenten mit Gründungsabsichten bekommen ferner von der technischen Universität Hamburg über das Startup Dock Lehrveranstaltungen und Förderprogramme geboten. Einen guten Überblick bietet außerdem das Digitalmagazin Startup Hotspot Hamburg. Hierin finden angehende Gründer beispielsweise eine Karte mit den wichtigsten Co-Working-Spaces der Stadt, ein Überblick zu Netzwerken und Startup-Events sowie Infografiken zum Wirtschaftsstandort und den öffentlichen Serviceangeboten für Startups.

Aufmacherbild: Hamburg city of warehouses palace at night via Shutterstock, Urheberrecht: Ryszard Filipowicz

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