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Die Amazon Academy startet in Berlin
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Nach dem Start der Amazon Academy in Deutschland wird das Netzwerkprogramm europaweit umgesetzt und soll Unternehmer, die vom digitalen Wandel profitieren wollen, zusammenbringen.

Die Amazon Academy kommt nach Berlin: Das Dialog- und Netzwerkprogramm von Amazon wurde nun zum ersten Mal in der deutschen Hauptstadt abgehalten. Ziel der Veranstaltung ist es, Softwareentwickler, Wissenschaftler, Autoren sowie kleine und mittelständische Händler, die Amazons Infrastruktur und Services nutzen zusammenzubringen. Bis Ende des Jahres sollen so rund 180 Ingenieure im Bereich Machine Learning und Cloud Computing arbeiten, sowie Account Manager.

Bei der Eröffnung des neuen Berliner Standorts diskutierten die Teilnehmer über zentrale Themen wie die Herausforderungen und Chancen des globalen Vertriebs, Machine Learning, Cloud Computing, Self-Publishing und die Zukunft des Buches. „Die Zukunft ist unausweichlich“, sagt Karin Frick, Leiterin Research und Mitglied der Geschäftsleitung des Gottlieb Duttweiler Instituts, das an Zukunftsszenarien forscht. In der heutigen Arbeitswelt „besteht die am schnellsten wachsende Berufsgruppe aus unabhängigen, selbstständigen Fachkräften“, so Frick. „In Zukunft wird man kaum mehr eine andere Wahl haben, als zum Unternehmer zu werden, der selbst kreativ ist.“ Technisch sei fast alles möglich: „Die einzige Hürde ist unsere Fantasie.“

Digital Professionals nutzen die Amazon-Plattform, um ihre Waren zu verkaufen. Mit dem Export innerhalb der Europäischen Union erwirtschafteten sie im Jahr 2014 auf diese Weise einen Rekordumsatz von 2,8 Milliarden Euro (ohne den nationalen Handel oder Verkäufe außerhalb der EU). Rund 40 Prozent aller bei Amazon weltweit verkauften Artikel werden von Händlern angeboten. Viele davon können durch die stark wachsenden Onlineumsätze ihre Ladengeschäfte unterstützen.

„In einer Welt voller Möglichkeiten müssen wir wirklich am Ball bleiben, um mit den Veränderungen Schritt halten zu können“, sagt Richard Gutjahr, Journalist und Blogger während der Amazon Academy. „Neben der Arbeit für große, etablierte Firmen brennt der Nachwuchs zunehmend für Karrieren bei Startups – alles steht und fällt aber mit dem unternehmerischen Gedanken“, ergänzt Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer der IFH Institut für Handelsforschung GmbH in Köln, und des dort ansässigen E-Commerce-Centers (ECC). „Das ist die große Chance für den Standort Deutschland.“

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