Die Tinder-Story: vom ersten Pitch-Deck zu einer halben Milliarde Dollar
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Heute kaum noch vorstellbar, aber auch Tinder steckte einmal in den Kinderschuhen. TechChrunch veröffentlichte jüngst das allererste Pitch-Deck der mobilen Dating-App.

Damals lief das US-Startup noch unter dem Namen Match Box, der Pitch erzählt die Geschichte zweier Nutzer, die ihre vielen gemeinsamen Interessen entdecken, es dann zu einem Match und schließlich zu einem Chat-Gespräch kommt. Bei den Beiden handelt es sich übrigens um enge Freunde der beiden Gründer Justin Mateen und Sean Rad.

Die Entstehung der mobilen Dating App Tinder

Der Tinder-Prototyp entstand im Jahr 2012 mittels Kapitalspritzen des Hatch Labs, einem New Yorker Inkubator des US-Investors IAC. Da dieser auch an der Partnervermittlungs-Plattform Match.com beteiligt war, musste der ursprüngliche Name Match Box abgewandelt werden. Tinder wurde daraus – Zunder. Dazu das Logo einer Flamme als Sinnbild für entflammende Lieb- und Bekanntschaften. Auch die App selber entzündete sich erfolgreich: das Startup ist derzeit eine halbe Milliarde US-Dollar wert.

Bis heute noch keine Bezahlfeatures

Die größte Divergenz zwischen dem Prototyp und dem Tinder, wie wir es heute kennen, scheint das Finanzierungskonzept zu sein. Damals hieß es, dass ab dem dritten Match für jedes weitere Match ein Dollar gezahlt werden muss. Dazu sollte es virtuelle Dating-Geschenke geben, die zwischen Nutzern verschickt werden können und die Möglichkeit durch bezahlte Profile im Ranking hochzuklettern. Bis heute hat Tinder jedoch noch keinerlei Bezahlfeatures eingerichtet.

MatchBox Deck (02/16/12)

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